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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. November 2019

Gemeinderat: Partner im Verfahren

VOM UMLAND IN DIE STADT: Eine „Gruppe von Behörden“ will dafür sorgen, dass die AVG auch künftig auf der Schiene ist. Foto: Fränkle

VOM UMLAND IN DIE STADT: Eine „Gruppe von Behörden“ will dafür sorgen, dass die AVG auch künftig auf der Schiene ist. Foto: Fränkle

 

Kooperation sichert Vergabe von Leistungen an die AVG

Der Gemeinderat stimmte auf seiner jüngsten Plenarsitzung am Dienstag einstimmig einer geänderten Kooperationsvereinbarung verschiedener Verkehrsträger zu, die eine nach der EU-Verordnung angestrebte Direktvergabe von Leistungen an die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) sichern soll.

Als rechtliche Voraussetzung dazu, dass die AVG weiterhin ihre Bahnen in den Verkehrsnetzen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auf die Schienen bringen kann, bildeten die Aufgabenträger im Zuständigkeitsgebiet der AVG eine sogenannte Gruppe von Behörden. In dieser „Karlsruher Gruppe von Behörden“ nehmen das Land Baden-Württemberg, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, die Landkreise Karlsruhe und Germersheim sowie die Städte Heilbronn und Karlsruhe als Partner im Verfahren ihre Zuständigkeiten als Aufgabenträger in Sachen ÖPNV gemeinsam wahr.

Nach der Kooperationsvereinbarung bestellen die Partner in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsgebiet die notwendigen Leistungen in Sachen Infrastruktur in Eigenregie. Als Gruppe vergeben sie gemeinsam den öffentlichen Dienstleistungsauftrag für den Personennahverkehr auf der Schiene an die AVG. -trö-

 
 

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