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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. November 2019

Klimaschutz: Energiequartier Stupferich stieß auf positive Resonanz

BEI DER AUFTAKTVERANSTAL-TUNG für das Energiequartier Stupferich informierten sich viele Menschen im Höhenstadtteil. Foto: KEK

BEI DER AUFTAKTVERANSTAL-TUNG für das Energiequartier Stupferich informierten sich viele Menschen im Höhenstadtteil. Foto: KEK

 

Richtung Klimaneutralität

Großen Anklang fand der öffentliche Auftakt zum Energiequartier im Gemeindezentrum Stupferich vorige Woche. Ortsvorsteher Alfons Gartner und die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) informierten über das Projekt und bisher geplante Maßnahmen. Ziel ist es, die CO2-Emissionen im Quartier durch den Umstieg auf erneuerbare Energien sowie energetische Sanierung zu reduzieren, bis 2050 soll Stupferich klimaneutral werden.

„Den größten Effekt für das Klima hat die Umstellung des Heizenergieträgers auf erneuerbare Energien. Wer die Gebäudehülle saniert, verbraucht deutlich weniger Wärmeenergie“, erklärte KEK-Geschäftsführer Dirk Vogeley.
Aktuell läuft die Bestandsaufnahme: „Dafür benötigen wir die Ergebnisse der Bürgerumfrage zu Gebäudedaten wie Baujahr, Fläche und Energieverbrauch“, führte Sanierungsexpertin Yasmin Yekini aus. In den nächsten zwölf  Monaten soll ein Konzept mit Maßnahmenpaket entstehen, das den Weg zu einem klimaneutralen Stupferich weist. Yekini und KEK-Kollege Bernd Gewiese sind während der Projektlaufzeit für Fragen zum Energiesparen und Sanieren sowie zu Fördermöglichkeiten verfügbar.

Wie eine gelungene energetische Sanierung zum „Klimahaus“ aussehen kann, zeigten Architekt Hinrich Reyelts und Gebäudeeigentümer Erich Weirich aus Stupferich. Er spart durch Maßnahmen wie Dämmung, neue Fenster, Wärmepumpe und Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher pro Jahr 8,4 Tonnen CO2 ein. Sein persönliches Fazit: Eine Sanierung lohnt sich aus ökologisch-ökonomischen Gesichtspunkten – um die passenden Maßnahmen für das eigene Haus ausfindig zu machen, ist eine individuelle Erstberatung durch unabhängige Experten aber unabdingbar. Diese ist für Bürgerinnen und Bürger im Quartier während der Projektlaufzeit kostenfrei. Termine können per E-Mail an info@kek-karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721/480880 vereinbart werden. -hr-

 
 

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