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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. November 2019

Gemeinderat: Beschluss und Debatte zu Vergabe für Schulverpflegung

Mehr Wert auf Qualität

Über eine 50:50-Wertung der Vergabekriterien Qualität und Preis erwarten Stadt und Gemeinderat (einstimmig bei sieben Enthaltungen) eine bessere Mittagsverpflegung in Karlsruhes 36 Schulmensen. Bislang floss die Wirtschaftlichkeit eines Caterer-Angebots zu 70 Prozent ein. Mindestens ein Viertel der gelieferten Waren soll Bio-Nahrung sein.

Siegel, vegetarische Tage und Sondermenüs sind angedacht, eine „von der Schülerschaft teilweise gewünschte zusätzliche vegane Menülinie widerspräche den gleichzeitig zu beachtenden Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung“, erklärte die Verwaltung. Ergänzungsanträge, die auf klimaneutrale Anlieferung (GRÜNE) und (tarif)gerechte Entlohnung (DIE LINKE.) durch den Caterer abzielten, sollen im Hauptausschuss behandelt werden. „Nachhaltig, gesund, regional“ müsse das Essen sein, mahnte Renate Rastätter (GRÜNE). „Eine Erhöhung der Angebotsvielfalt und größtmögliche Akzeptanz seitens der Kinder“, verspricht sich die CDU, so Dirk Müller. Wie vom Schulbeirat angeregt, warb Irene Moser (SPD) für Gespräche mit regionalen Anbietern, um deren Chancen auszuloten, Jürgen Wenzel (FW/FÜR) für Küchen kommunaler Anbieter. „Wer wollte gegen mehr Qualität sein?“, konstatierte Oliver Schnell (AfD), hinterfragte aber etwa den CO2-Abdruck (importierter) Bio-Lebensmittel. -mab-

 
 

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