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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. November 2019

Gemeinderat: Keine ökonomische Bewertung von Kultur

Mehrheitlich erledigte sich der AfD-Antrag nach Nennung wirtschaftlicher Kriterien für Kulturzuschüsse, um eine „Reihenrangfolge der städtischen Zuschüsse hinsichtlich ihrer Effizienz zu ermöglichen“. Oliver Schnell (AfD) akzeptierte die Verwaltungsantwort, die auch auf den nächsten Jahresbericht des Kulturamts samt Kennzahlen verwies.

Er habe „nicht zensieren wollen“, war er über die Plenumsreaktion überrascht. Der „Wert von Kultur, die die Gesellschaft zusammenhält, lässt sich nicht über wirtschaftliche Effizienz messen“, stellte Bürgermeister Dr. Albert Käuflein klar. Die Kulturfreiheit dürfe so nicht beschränkt werden, stimmten Markus Schmidt (GRÜNE) und Dr. Rahsan Dogan (CDU) überein, sie müsse kritisch und kontrovers sein.

„Einen Angriff auf die künstlerische Freiheit“ konstatierte Elke Ernemann (SPD). Annette Böringer (FDP) und Michael Haug (KAL/Die PARTEI) sahen die Bedeutung von Kultur nicht begriffen, Friedemann Kalmbach (FW/FÜR) bewertete  die Verwaltungsantwort als „wunderbar“. -cal-

 
 

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