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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. November 2019

Wohnraumakquise: Rekordmarke geknackt

EIN DANKESCHÖN sprach Bürgermeister Martin Lenz an alle Partnerinnen und Partner der Wohnraumakquise aus. Foto: Fränkle

EIN DANKESCHÖN sprach Bürgermeister Martin Lenz an alle Partnerinnen und Partner der Wohnraumakquise aus. Foto: Fränkle

 

Private Wohnraum-Kooperation ist Erfolgsprojekt

Mehr als 2.000 Menschen haben mit der Initiative „Wohnraumakquise durch Kooperation“ in Karlsruhe eine neue Bleibe gefunden. Ende September ist diese beeindruckende Marke überschritten worden.

„Dafür möchte sich die Stadt Karlsruhe bei allen Partnerinnen und Partnern bedanken“, betonte Sozialbürgermeister Martin Lenz bei einer kleinen Feierstunde im Infopavillon „K.“. Das Programm besteht in der Fächerstadt bereits seit 2005 und hat zum Ziel, privaten Wohnraum für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit Bedrohte zu erschließen. Hierfür erwirbt die Stadt bei privaten Vermietern ein Belegrecht für zehn Jahre.

„Noch nie hatten wir eine Kündigungs- oder Räumungsklage“, berichtete Steffen Schäfer, Fachbereichsleiter Wohnraumakquise. Durch eine Probewohnzeit stelle man sicher, dass es keine Mietrückstände gibt und alles funktioniert.  „Mehr als 95 Prozent der vermittelten Familien wohnen auch deshalb noch in ihrer Ausgangswohnung.“ Zudem seien 70 Prozent davon inzwischen nicht mehr komplett abhängig von Sozialgeldern.

„Eine Wohnung bietet eben auch die Möglichkeit, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, unterstrich Schäfer. Das Register der Initiative führt rund 800 Wohnungen – neue private Vermieter sind gesucht und willkommen. Stolz ist die Stadt auch darauf, dass die Hansestadt Hamburg das Karlsruher Modell der Wohnraumakquise übernehmen möchte. -bea-

 
 

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