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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Dezember 2019

Interkulturell: Herkunft unbedeutend

INTERKULTURELLER AUSTAUSCH städtischer Auszubildender. Im Anne-Frank-Haus zeigten sich auch einige ausbildende Kräfte der Dienststellen. Foto: Flier

INTERKULTURELLER AUSTAUSCH städtischer Auszubildender. Im Anne-Frank-Haus zeigten sich auch einige ausbildende Kräfte der Dienststellen. Foto: Flier

 

Interkulturelles Netzwerken städtischer Auszubildender

„Sprache, Ausbildung und Beruf sind drei wichtige Entwicklungsfelder, wenn die Integration von Migranten und Geflüchteten gelingen soll“, betonte Personaldezernent Dr. Albert Käuflein zum Auftakt des interkulturellen Netzwerktreffens.

Im Anne-Frank-Haus ging es jüngst für 15 städtische Auszubildende aus mehreren Nationen um Austausch, Spiel und Spaß. „Wir sind froh, dass Ihr hier seid. Es geht darum, dass Ihr Euch kennenlernt“, erklärte einer der Initiatoren, Alexander Immisch vom Ausbildungsmanagement des Personal- und Organisationsamts. Nach einer Kennlernrunde gaben die Moderatoren Sabine Uhle und Sven Müller vom „Netzwerk Leichter Leben“ den Startschuss für das Selbsterfahrungsspiel Kulturreise.

Dabei sollten sich die Anwesenden aus Ländern wie Eritrea, Syrien und Deutschland ohne Sprache austauschen. Mit Hilfe goldener Spielmünzen und Würfel waren Jette, Fahrad, Baraa oder Milad bald so ins Spiel vertieft, dass die Unterschiede der Herkunft unwichtig wurden. Wer jedoch glaubte, dass junge Erwachsene aus ganz unterschiedlichen Ländern bloß Nudeln mit Tomatensoße kochen, wurde eines Besseren belehrt.

Zum Standardgericht zauberten die angehenden Feinwerkmechaniker, Straßenbauer, Gärtner, Kfz-Mechatroniker und ein baldiger Forstwirt etwa einen Salat mit Grillgemüse. Auch der Herausforderung mit der Zubereitung des Nachtischs Baklava nahm sich der Nachwuchs an. Immisch: „Uns war der Austausch der Berufsfachschüler und des Einstiegsqualifikanten mit erfahrenen Azubis wichtig. Das ist den Beteiligten vorbildlich gelungen.“ -cf-

 
 

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