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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Dezember 2019

KombiNews: Rund um Ettlinger Tor

AUF DAS ETTLINGER TOR zu bewegt sich der Erdaushub von Osten im Baufeld O 4. Foto: KASIG

AUF DAS ETTLINGER TOR zu bewegt sich der Erdaushub von Osten im Baufeld O 4. Foto: KASIG

NEUE PPERSPEKTIVE: Direkt am Kombi-Bauwerk Ettlinger Tor angekommen sind die Abbrucharbeiten an der alten Unterführung. Foto: KASIG

NEUE PPERSPEKTIVE: Direkt am Kombi-Bauwerk Ettlinger Tor angekommen sind die Abbrucharbeiten an der alten Unterführung. Foto: KASIG

GEÖFFNET IST DAS Kombi-Bauwerk mit dem 20 Meter langen Autotunnel-Teilstück nach Westen.  Foto: KASIG

GEÖFFNET IST DAS Kombi-Bauwerk mit dem 20 Meter langen Autotunnel-Teilstück nach Westen. Foto: KASIG

 

Verbinden von Bahn- und Straßentunnel am Kombibauwerk

Der Straßentunnelbau ist endgültig am Ettlinger Tor angekommen: Von Westen wie von Osten nähern sich die Arbeiten dem Ziel in der Mitte der Großbaustelle Kriegsstraße, um das seit zwei Jahren bestehende Kombibauwerk beiderseits an den Straßentunnel anzuschließen – ein symbolträchtiges und wegweisendes Etappenziel der Kombilösung.

Bisher standen die etwa 20 Meter Straßentunnel mit der darunter liegenden U-Station Ettlinger Tor isoliert und beidseitig gegen Grundwasser abgeschottet nahezu unsichtbar im Karlsruher Untergrund. Der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) zufolge nähert sich nun beim Umbau der Kriegsstraße zu neuer Gleistrasse oben und darunter liegendem Kraftfahrzeugtunnel der Ingenieurbau zum einen von Westen. Im Baufeld W3 werden die Abschnitte komplettiert, in denen bereits Tunnelsohle, Tunnelwände und Mittelwand hergestellt sind, sodass Stahl und Beton direkt vor dem an das Kombibauwerk angrenzenden Baufeld W4 angekommen sind. Zum anderen wird noch im Dezember auf der Ostseite des Ettlinger Tors damit begonnen, den letzten verbliebenen Deckel des alten Bauwerks abzubrechen, so dass darunter dann der noch fehlende Abschnitt Weichgelsohle im Baufeld O5 gefertigt werden kann. Danach folgen auch dort wie schon zuvor im östlich angrenzenden Baufeld O4 der Erdaushub, das Rückverankern des Verbaus, schließlich der Ingenieurbau. Vom Mendelssohnplatz aus ostwärts (O2 und O1) sind Arbeiter wieder oben aufgetaucht – zurzeit für stadteinwärts führende Fahrbahnen, Rad- und Gehwege. Beim Innenausbau des Bahntunnels erhalten Böden und Treppen ihren Terrazzo-Belag – später von Fahrgästen auf Anhieb wahrnehmbar. -red-/-mab-

 
 

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