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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Dezember 2019

Amt für Abfallwirtschaft: Wichtige Mülltrennung

 

AfA informiert zu Sortierung, Verwertung und Entsorgung

Bei Abfallvermeidung und Abfalltrennung bestehe immer noch „Verbesserungsbedarf“, betonte Bürgermeisterin Bettina Lisbach jüngst bei einem Informationsgespräch des Amtes für Abfallwirtschaft (AfA) zum Thema Müll in Karlsruhe.

Unterstützt wurde sie dabei von AfA-Leiter Olaf Backhaus und seiner Stellvertreterin Doris Schönhaar. Besonders in privaten Wertstofftonnen landeten „jede Menge Sachen, die da nicht hingehören“, so die Umweltdezernentin weiter. Zum Beispiel Papier oder schmutziges und feuchtes Material, das eigentlich in die Bio-, Restmüll- oder eben Papiertonne gehört. Das macht die weitere Nutzung von eigentlich verwertbarem Müll schwieriger. Und Vieles von dem, was stofflich, energetisch oder thermisch verwertet werden könnte, muss stattdessen beseitigt werden. Dies ist eine erhebliche Einschränkung, vor allem in Sachen Nachhaltigkeit, denn Materialien können recycelt oder statt fossiler Brennstoffe in der Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden. „Wir legen Wert darauf, dass hochwertig mit den Abfällen umgegangen wird“, erläuterte Backhaus. Auch bei der Vergabe an externe Dienstleister. BM Lisbach ergänzte, dass sich die Stadt ihrer „ökologischen Verantwortung bewusst“ sei. Beim Thema Abfallsortierung und -vermeidung müsse aber auch „die Bevölkerung mitmachen“. Mit Info-Kampagnen und Projekten soll diese nun verstärkt erreicht werden. -gem-

 
 

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