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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Dezember 2019

Durlacher Allee: Großbohrer vor Ort

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Pfahlwand schützt Landgraben

Schutz für den denkmalgeschützten Landgraben: Per Schwertransport erreichte in der Nacht von Montag auf Dienstag ein tonnenschweres Bohrgerät seine Einsatzstelle, die aktuelle Baustelle auf der Durlacher Allee. Aufgabe des dort noch zusammenzusetzenden Riesenbohrers (unser Bild) ist es, für den südlich und parallel zur Durlacher Allee verlaufenden Landgraben eine Bohrpfahlwand herzustellen.

Die stabile Schutzwand dient dazu, den großen Entwässerungskanal während der Erschließungsarbeiten auf der Durlacher Allee zu schützen und für die künftigen Belastungen durch das anstehende Aufweiten der Straße vorzubereiten. Bohrpfähle kann man sich vereinfacht wie Säulen aus Beton vorstellen, die direkt vor Ort unterirdisch hergestellt werden. Anlass für die Bohrpfahlwand ist, dass auf der Durlacher Allee ein zusätzlicher Linksabbiegestreifen in den Weinweg gebaut wird.

Damit dieser hergestellt werden kann, muss die Durlacher Allee nach Süden verbreitert werden. Südlich und parallel zur Durlacher Allee liegt aber der Landgraben. Dieser wird nun durch eine unterirdische Betonwand flankiert, damit er durch die Bauarbeiten selbst und auch später durch den Verkehr auf dem zusätzlichen Fahrstreifen keinen Schaden nimmt. Der zusätzliche Linksabbiegestreifen geht auf Verkehrsuntersuchungen in der Planungsphase für den neuen, dortigen IKEA-Standort zurück. Diese haben gezeigt, dass diese weitere Abbiegemöglichkeit für eine ausreichende Leistungsfähigkeit der Kreuzung notwendig ist. -rie-

 
 

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