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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Dezember 2019

Gemeinderat: Schutz für Karlsruher Plätze

BARRIEREN sollen künftig verstärkt und umfassender Karlsruher Plätze und Veranstaltungen vor Terrorangriffen schützen. Foto: Fränkle

BARRIEREN sollen künftig verstärkt und umfassender Karlsruher Plätze und Veranstaltungen vor Terrorangriffen schützen. Foto: Fränkle

 

Mehrheitlich stimmten die Mitglieder des Gemeinderats am Dienstag dafür, eine Barriereplanung zum Mindestschutz von Plätzen und Veranstaltungen zu erarbeiten. Im Blick hat die Verwaltung dabei Bahnhofsvorplatz, Europaplatz, Friedrichsplatz, Kirchplatz St. Stephan, Marktplatz, Schlossplatz und Stephanplatz.

Eingesetzt werden sollen Steckpoller, versenkbare Poller und mobile Elemente. „Schon 2018 haben wir uns hierfür ausgesprochen“, erläuterte Bürgermeister Dr. Albert Käuflein. Die Entscheidung fußt ursprünglich auf einem Antrag der FDP. Nun hat die Verwaltung in einer dezernatsübergreifenden Arbeitsgruppe von Branddirektion, Stadtplanungsamt, Tiefbauamt sowie Ordnungs- und Bürgeramt in enger Abstimmung mit der Polizei eine Beschlussvorlage erarbeitet.

„Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber dieses Vorhaben duldet nun keinen Aufschub mehr“, so Käuflein. Aufgrund der hohen Kosten der Gesamtmaßnahme von 1,8 Millionen zuzüglich laufender Kosten von 240.000 Euro enthielten sich bei der Abstimmung Grüne und DIE LINKE.

„Nein wollen wir jedoch auch nicht sagen“, waren sich Markus Schmidt (Grüne) und Lukas Bimmerle (LINKE) einig. „Sicherheit kostet eben Geld“, stellte Dirk Müller (CDU) fest, „absolut notwendig“ fand auch Parsa Marvi (SPD) die Maßnahme. Sogar noch mehr Poller wünschte sich Thomas Hock (FDP), Dr. Paul Schmidt (AfD) und Jürgen Wenzel (FW) begrüßten das Vorhaben. KAL/Die PARTEI stimmte unterschiedlich ab. Als „guten Kompromiss“ bezeichnete OB Dr. Frank Mentrup die Lösung. -bea-

 
 

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