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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Dezember 2019

Naturschutz: Konzept für Biodiversität

 

Expertenschar eingebunden

Die Stadt lässt derzeit ein Biodiversitätskonzept für das Stadtgebiet erarbeiten. Der Projektbegleitkreis verständigte sich auf ein entsprechendes Leitbild. Es ist Basis für weitere Arbeitsschritte. Grundlage für die passgenaue Biotopschutzkonzeption bildet die Ermittlung, Darstellung und Bewertung des Stadtkreises im Hinblick auf seine Erd-, Landschafts- und Nutzungsgeschichte, seine Pflanzen- und Tierwelt sowie seine relevanten abiotischen Gegebenheiten.

Dabei steht auch der Klimawandel im Blickfeld, soweit sein Einfluss bereits abschätzbar ist. Der Bewertungsprozess in den nächsten Monaten berücksichtigt Leitkriterien wie die besondere Eigenart der regionalspezifischen und regionalcharakteristischen Biotoptypen und den Grad der Naturnähe. Ebenso werden Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität diskutiert. Einig ist sich der  Projektbegleitkreis, dass auch künftig in Karlsruher Wäldern standortheimische Baumarten dominieren sollen, um hier die  Biodiversität zu erhalten oder zu fördern.

Auch sollen an geeigneten Standorten Naturverjüngungen erfolgen, um lokale Entwicklungsprozesse zu fördern. Zudem kommen Themen wie der Umgang mit neu eingewanderten, invasiven Arten (Neobiota), die Bedeutung von Alt- und Totholz und die ökologische Garten- und Grünflächenpflege zur Aussprache. Die Ergebnisse und konkrete Maßnahmenvorschläge erfährt die  Öffentlichkeit auf karlsruhe.de/b3/natur_und_umwelt/naturschutz.de Beteiligt sind neben städtischen Ämtern und Landesdienststellen Mitglieder von Naturschutzverbänden, aus Wissenschaft und Lehre sowie des Naturkundemuseums. -red-

 
 

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