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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Dezember 2019

Bundeswehrfachschule: Den Menschen dienen

DIE NEUE BUNDESWEHRFACHSCHULE auf dem Gelände der Neureuter Kirchfeld-Kaserne. Foto: Fränkle

DIE NEUE BUNDESWEHRFACHSCHULE auf dem Gelände der Neureuter Kirchfeld-Kaserne. Foto: Fränkle

 

Begegnung, Wertschätzung, Bewegung: Leitmotive der unlängst in Karlsruhe offiziell eröffneten, mit Militärseelsorger Matthias Orth eingeweihten neuen Bundeswehrfachschule auf Gelände der Neureuter Kirchfeld-Kaserne.

Für nach Angaben der Bundeswehr knapp 15 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesverteidigungsministeriums binnen zweier Jahre realisiert, soll die Schule mehr als Lernort sein, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Neben den traditionellen Lehrgängen für ausscheidende Zeitsoldaten, die so zu neuen Perspektiven geführt werden, soll passend zu Karlsruhes Kernkompetenz auch aktiven Soldaten IT-Ausbildung zuteil werden. Schulleiterin Martina Mayer-Ullmann sprach von einem „wahrgewordenen Traum“. Bürgermeister Dr. Albert Käuflein hob als Repräsentant der Stadt, deren Fächerform auf dem Lehrgelände nachempfunden ist, den baukulturellen Hintergrund der transparenten Einrichtung hervor. Deren einem Propeller ähnelndes Profil hält die Historie als Liegenschaft der Luftwaffe in Erinnerung. Bewusst dreistöckig angeordnet, um den umgebenden Naturraum bestmöglich zu schonen, ist der Bau sehr platzsparend konzipiert. Neben der einzigen Bundeswehrfachschule des Landes an sich würdigte Käuflein den Einsatz der Bundeswehr, die dazu beitrage, „dass wir in Frieden leben“. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Dr. Hans-Peter Bartels, lobte das vielseitige Angebot für die Karriere in der Truppe und die Wiedereingliederung in das zivile Leben. -red-

 
 

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