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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Dezember 2019

Partnerstädte: Jubiläums- und Weihnachtstreffs

AUF DEM WEIHNACHTSMARKT der Saalestadt trafen sich Freundinnen und Freunde aus Karlsruhe und Halle. Foto: pr

AUF DEM WEIHNACHTSMARKT der Saalestadt trafen sich Freundinnen und Freunde aus Karlsruhe und Halle. Foto: pr

DIE GEDOK-SCHAU „Connections“ besuchte auch die offizielle Delegation aus der englischen Partnerstadt Nottingham. Foto: pr

DIE GEDOK-SCHAU „Connections“ besuchte auch die offizielle Delegation aus der englischen Partnerstadt Nottingham. Foto: pr

 

Jugendliche sprachen über Europas Zukunft / GEDOK richtete vier Ausstellungen aus

Viele Begegnungen belebten in den vergangenen Monaten Karlsruhes Austausch mit den Partnerstädten. Beim Jugendprojekt des GEDOK-Künstlerinnenforums trafen sich zum zweiten Mal Jugendliche aus dem rumänischen Temeswar, dem lothringischen Nancy und Karlsruhe in der Fächerstadt.

Die jungen Menschen befassten sich mit europäischer Geschichte aus ost- und westeuropäischer Perspektive bei Besuchen auf dem Soldatenfriedhof, der Erinnerungsstelen im Hardtwald und auch in Workshops. In einer Zeit, in der nationalistische Tendenzen in den europäischen Gesellschaften zunehmen, ging es um transeuropäische Erinnerungskultur mit dem Ziel  gemeinsamer Identitätsstiftung. Ziel ist eine bejahende Haltung zum gemeinschaftlichen Zusammenleben der Menschen und Völker. Zum Auftakt empfing Stadträtin Jorinda Fahringer die Teilnehmenden im Rathaus.

Zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit dem englischen Nottingham richtete die GEDOK dieses Jahr mehrere Ausstellungen aus. Den Auftakt machte die Schau „Connections – Verbindungen“ in Karlsruhe. Kunstschaffende beider Städte präsentierten Keramik-, Textil- und Schmuckarbeiten. Dann lief in Nottingham die Gegenpräsentation „Karlsruhe Nottingham Connections“. Bei der offiziellen Delegationsreise eröffnete Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup noch „Cinderella‘s Delight“. Bei der Schau ging es um Schuhe – mit Objekten, Fotografien und Videos, humorvoll und emotional, spielerisch, manchmal nachdenklich. Im Beisein der vier Künstlerinnen Iris Kamlah, Verok Gnos, Gloria Keller und Jutta Hierit lobte Mentrup das große GEDOK-Engagement für die Partnerschaft. Die zweite Schau „In Focus. Art-Science-Nature“ drehte sich um zeitgenössische Medienkunst und Fotografie. Fokussiert wurde die Dingwelt als Ausgangsmaterial, um zum Wesen der Dinge vorzudringen und schließlich Neuschöpfungen hervorzubringen. So erschufen die Künstlerinnen Astrid Hansen, Birgit Spahlinger und Sabine Schäfer eine Art Grund und so Begründungen von Information, Wahrnehmung, Existenz. Zudem gaben Konzertchor und Orchester des KIT mit dem Carlton Male Voice Choir, der 2018 nach 30 Jahren zuvor erstmals auch wieder nach Karlsruhe gekommen war, in der Kirche St Mary’s Church ein gefeiertes Freundschaftskonzert.

Zum Auftakt der Fastnachtskampagne reisten die Noten-Chaoten der Hottscheck-Narrenzunft Grötzingen zum Partnerverein nach Halle. Der LCC (Lettiner Carneval Club) richtete mit dem Dachverein HSKV (Halle-Saalkreis Karnevalverein) zu dessen 30-jährigem Bestehen die erste närrische Abendveranstaltung der Session aus. Wieder einmal brachte die Guggemusik aus Karlsruhe den Saal mit fetzigen Versionen bekannter Songs zum Kochen und bei ruhigeren Tönen leuchteten die Taschenlampen der Handys.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Halle präsentierten Mitglieder des Freundeskreises Karlsruhe ihren Verein und die lebendige Städtepartnerschaft. Freundinnen und Freunde aus Halle unterstützten sie tatkräftig, etwa aus den Reihen des HKC (Hallescher Kanu-Club), der Halleschen Marathonläuferinnen und -läufer oder der IPA (International Police Association) Halle. Große Aufmerksamkeit erregte das Kunstwerk des Karlsruher Künstler Pavel Miguel, gewidmet der seit 1987 bestehenden Städtepartnerschaft. -red/cal-

 
 

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