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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Januar 2020

Ettlinger Tor – Südwestseite: Werkstattverfahren beginnt

ENTWICKLUNGSAREAL: Aufgrund der Absicht des Landkreises Karlsruhe, dort einen neuen Verwaltungsbau nach Abriss des Ensembles zu verwirklichen, wird eine bauliche Neukonzeption entwickelt. Foto: Fränkle

ENTWICKLUNGSAREAL: Aufgrund der Absicht des Landkreises Karlsruhe, dort einen neuen Verwaltungsbau nach Abriss des Ensembles zu verwirklichen, wird eine bauliche Neukonzeption entwickelt. Foto: Fränkle

 

Offenes und transparentes Verfahren / Auftakt am 15. Januar im Südwerk / Mehrere Inputvorträge / Planungsbüros stellen sich vor

Es geht los: Am 15. Januar beginnt das Werkstattverfahren für das städtebauliche Entwicklungskonzept Ettlinger Tor – Südwestseite. Ab 17.30 Uhr ist die Bürgerschaft eingeladen, sich im „Südwerk Bürgerzentrum“, Henriette-Obermüller-Straße 10, umfassend über den Prozess zu informieren.

Nach Begrüßung durch OB Dr. Frank Mentrup wird im ersten Teil der moderierten Auftaktveranstaltung die Ausgangssituation des Areals und des Landratsamtes dargestellt. Dr. Gerhard Kabierske (KIT / Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau) spricht über die bauhistorische Entwicklung des Ettlinger Tors. Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner (Leiterin Stadtplanungsamt Karlsruhe) stellt die aktuelle städtebauliche Situation des Ortes dar. Einen Überblick über den Zustand des Gebäudeensembles des Landratsamtes schildert Ragnar Watteroth (Landratsamt Karlsruhe, Dezernent), und Dr. Claudia Baer-Schneider (Landesamt für Denkmalpflege) beleuchtet die denkmalrechtliche Situation.

Im zweiten Teil des Abends präsentiert Bürgermeister Daniel Fluhrer die Aufgabenstellung des Werkstattverfahrens. Sie bildet die Grundlage für die Erarbeitung der neuen Konzeption des Areals. Danach stellen sich die Planungsbüros berchtoldkrass space&options (Karlsruhe), COBE Berlin GmbH, Max Dudler Architekten AG (Zürich) und MVRDV (Rotterdam) vor und erklären ihre Herangehensweise an ein derartiges Projekt.

Für Rückfragen aus der Bürgerschaft ist ausreichend Zeit eingeplant. Nach Ende des offiziellen Teils - gegen 20.30 Uhr - können Interessierte zudem an Thementischen das Gespräch suchen. Eine wichtige Funktion nimmt das Begleitgremium ein. Es setzt sich aus Fachleuten, Stadt und Gemeinderat, Landkreis und dem Land Baden-Württemberg sowie Vertretern bürgerschaftlicher Gruppierungen zusammen.

Je zwei Plätze sind für betroffene Nachbarschaft und interessierte Bürgerschaft vorgesehen. Hierzu kann man sich bei der Auftaktveranstaltung anmelden, die Platzvergabe erfolgt per Los. Ab 15. Januar gibt es die Projektemailadresse (ettlingertor@karlsruhe.de). Fragen und Antworten werden ins Bürgerbeteiligungsportal (https://beteiligung.karlsruhe.de/) eingestellt. Informationen finden sich auf der Projektseite www.karlsruhe.de/ettlingertor. -rie-

 
 

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