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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Januar 2020

Schul- und Sportamt: Über Sport und Vereine integrieren

SYMBOLISCHER HANDSCHLAG: Kyei (links) vom SuS und Orf vom BSB Nord kümmern sich um das fortbestehende, kooperative Engagement beider Akteure für Integration durch Sport. Foto: BSB Nord

SYMBOLISCHER HANDSCHLAG: Kyei (links) vom SuS und Orf vom BSB Nord kümmern sich um das fortbestehende, kooperative Engagement beider Akteure für Integration durch Sport. Foto: BSB Nord

 

Stadt und BSB setzen Kooperation zu gleichberechtigter Teilhabe und Einbindung fort

„Integration durch Sport“ füllt das städtische Schul- und Sportamt (SuS) auch künftig durch enge Kooperation mit dem Badischen Sportbund (BSB) Nord mit Leben. Ziel bleibt die gleichberechtigte Teilhabe aller Einwohnerinnen und Einwohner am Sport, eben auch über das Heranführen der Zielgruppen (insbesondere sozial Benachteiligte sowie Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund) an Karlsruhes Vereinssport.

Seit 2007 existiert das nachhaltige kommunale Sportkonzept, das Sportliches und Sozialintegratives verknüpft. Entwickelt vom SuS und dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“ des Landessportverbandes Baden-Württemberg – mit Trägern der Jugendarbeit, Schulen, Vereinen und weiteren Partnern. Seit 2018 liegt die regionale Umsetzung beim BSB Nord, der die enge Zusammenarbeit fortführt und weiterentwickelt.

„Alle im Verein aktiven und engagierten Personen können durch unsere integrativen Bildungs- und Beratungsangebote ihre Kompetenzen stärken. Die Vereine werden dabei von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zur Verstetigung unterstützt“, erklärten Hans Kyei vom SuS und Patrick Orf vom BSB Nord. Die Jugendlichen sollen mit niedrigschwelligen, teils offenen, zunächst nicht vereinsgebundenen

Angeboten an den organisierten Sport herangeführt und bestmöglich als Mitglieder gewonnen werden. Voraussetzung ist auch die interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung der Sportvereine für zentrale Anliegen und Bedürfnisse der Zielgruppen. Die enge Abstimmung der Kooperationspartner ermöglicht die Bereitstellung finanzieller Fördermöglichkeiten. Es bedarf zugleich der Schaffung und Pflege weiterer (sozialer) Rahmenbedingungen. -red-

 
 

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