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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Januar 2020

Naturkundemuseum: Glanzstare und Madenhacker

MIT EINER SONDERVITRINE lenkt das Naturkundemuseum bis ende März die Aufmerksamkeit auf Vögel aus Ostafrika. Foto: pr

MIT EINER SONDERVITRINE lenkt das Naturkundemuseum bis ende März die Aufmerksamkeit auf Vögel aus Ostafrika. Foto: pr

 

Eine Sondervitrine im Naturkundemuseum Karlsruhe präsentiert von Januar bis März farbenprächtig schillernde Glanzstare und braun gefiederte Rotschnabel-Madenhacker aus Ostafrika. Wegen ihres metallisch glänzenden Gefieders gehören die Glanzstare dort zu den auffälligsten Singvogelarten.

Gleich gefärbt sind Männchen und Weibchen der Gattung Lamprotomis, graubräunlich erscheinen Fischerglanzstare, bei den Amethystglanzstaren sind die Männchen violett, die Weibchen braun. Gesellig wie sie sind auch die in Baumhöhlen brütenden Madenhacker, die Zecken und Fliegenlarven von Giraffen oder Büffeln picken und deren Ohrenschmalz verzehren. Die platzsparend zu Vogelbälgen präparierten und systematisch sortierten Exemplare aus der Vogelsammlung teilen sich sonst eine Schublade im Museumsdepot.

Gesammelt wurden sie Anfang der 1960er-Jahre in Tansania und Kenia. Grund dafür war die Komplettierung der wissenschaftlichen Sammlung. Mit fast 2000 Bälgen unterschiedlicher Vogelarten aus Ostafrika werden sie in staub- und schädlingsdichten Schubladen im Wirbeltiermagazin aufbewahrt. Die Sammlung ist wegen ihres Artenreichtums von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung.  -cal/red-

 
 

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