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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Januar 2020

Stadtentwicklung: Durlacher Stadteingang

Die Stadt möchte den westlichen Durlacher Stadteingang und den Bahnhof Durlach städtebaulich erneuern. Foto: Fränkle

Die Stadt möchte den westlichen Durlacher Stadteingang und den Bahnhof Durlach städtebaulich erneuern. Foto: Fränkle

 

Die Stadt möchte den westlichen Durlacher Stadteingang und Bahnhof Durlach in ein Landes-Sanierungsprogramm bringen. Voraussetzung für den im Herbst vorgesehenen Antrag auf Aufnahme in ein städtebauliches Erneuerungsprogramm sind sogenannte „vorbereitende Untersuchungen“. Über den Ablauf dieser Untersuchungen und den aktuellen Sachstand informiert die Stadt am 22. Januar ab 18.30 Uhr in der Karlsburg.

Nach Begrüßung durch Bürgermeister Daniel Fluhrer wird die erste planerische Analyse für das knapp 17 Hektar große geplante Sanierungsgebiet „Durlach Stadteingang“ vorgestellt. Die vorbereitende Untersuchung und die spätere Sanierung möchte die Stadt mit der Eigentümerschaft sowie allen Akteuren vor Ort anpacken. Daher wird es bei der Veranstaltung auch um Chancen gehen, die sich etwa durch die Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen oder Maßnahmen im öffentlichen Raum für das Sanierungsgebiet ergeben.

Die Informationsveranstaltung bietet Raum, Wünsche und Anregungen zur Konkretisierung der Sanierungsziele und Maßnahmen einzubringen. Für die Untersuchungen fängt die Stadt nicht bei Null an. Erste Konzeptideen für den Stadteingang Durlachs mit dem Bahnhofsgelände gehen auf die 2013 stattgefundene Planungswerkstatt „Entwicklungsachse Durlacher Allee“ zurück und wurden seither im städtebaulichen Kontext sowie hinsichtlich der Verkehrsinfrastruktur weiter vertieft.

Um Ziele und Maßnahmen beschreiben zu können, geht es darum, städtebauliche Missstände und Handlungsbedarfe im Bahnhofsgebiet Durlach konkret zu benennen. Dies soll in einem aktiven Dialog mit den Eigentümerinnen und Eigentümern beziehungsweise den Bewohnerinnen und Bewohnern geschehen. Bereits im Spätjahr 2019 wurden alle 334 Eigentümerinnen und Eigentümer per Fragebogen um Informationen über die Wohnverhältnisse und den Gebäudezustand der rund 480 Objekte im Gebiet gebeten. -rie-

 
 

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