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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2020

Elternmentoren: Bildungsbrücken bauen

ELTERNMENTORINNEN mit Vertretern aus Stadt, RP und Elternstiftung: Sie bauen künftig Brücken in Karlsruhe, damit zugezogenen Eltern ihre Kinder aktiv auf dem Bildungsweg begleiten können. Foto: Fränkle

ELTERNMENTORINNEN mit Vertretern aus Stadt, RP und Elternstiftung: Sie bauen künftig Brücken in Karlsruhe, damit zugezogenen Eltern ihre Kinder aktiv auf dem Bildungsweg begleiten können. Foto: Fränkle

 

Erste interkulturelle Elternmentorinnen ausgebildet

„Sie leisten wertvolle Arbeit genau dort, wo sie benötigt wird“, begrüßte Anja Bauer, Abteilungspräsidentin Schule und Bildung beim Karlsruher Regierungspräsidium (RP), die ersten frisch gebackene interkulturelle Elternmentorinnen.

Die Ehrenamtlichen haben im vergangenen Jahr eine Schulung erhalten, um künftig zugezogene Eltern bei der aktiven Begleitung ihrer Kinder auf dem Bildungsweg zu unterstützen. Mit dem Programm der Gemeinnützigen Elternstiftung Baden-Württemberg, das die Stadt Karlsruhe seit 2019 umsetzt, sollen Brücken gebaut werden. „Damit möchten wir auch die Teilhabe am interkulturellen Leben in Karlsruhe fördern“, betonte Bürgermeister Martin Lenz bei der Zertifikatsübergabe im Bürgersaal, an die sich ein „Markt der Möglichkeiten“ anschloss.

Die Veranstaltung sollte Gelegenheit bieten, sich kennenzulernen und mit Schulen zu vernetzen. Unter den Elternmentorinnen finden sich nicht nur Ehrenamtliche mit Wurzeln in Rumänien, Russland, China und Kambodscha, auch aus anderen Gebieten Deutschlands bringen einige „Migrationshintergrund“ mit. Das Angebot zur Ausbildung hatte großen Anklang gefunden. „Wir haben eine Warteliste“, erläuterte Johanna Hopfengärtner vom Schul- und Sportamt, die das Programm koordiniert. Im Februar startet deshalb die zweite Qualifizierungsrunde. -bea-

 
 

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