Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2020

Gemeinderat: Debatte über Hort an Südendschule

Verwaltung und Plenumsmehrheit richten sich gemäß Rahmenkonzeption weiter auf die Ganztagsgrundschule aus.

Der Gemeinderat habe „logisch beschlossen, dass wir keine Doppelstrukturen schaffen“, erklärte OB Dr. Frank Mentrup wie GRÜNE und SPD, dass der Hort vor allem Übergang sei. Den an der Ganztag-Südendschule zu erhalten, war Ziel eines knapp abgelehnten CDU-Antrags: Detlef Hofmann sah bei Wahl nur zwischen Halb- und Ganztag „keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Fraktionskollegin Bettina Meier-Augenstein flankierte, „dass ein großer Teil der Eltern den Hort präferiert.“ Der nahe Rechtanspruch auf Schulbetreuung erfordere Flexibilität. Die Linken seien eingeknickt, beklagte auch Tom Høyem (FDP, „nur Ganztagsschulen nicht okay“) die Rücknahme eines Antrags auf ein Konzept mit Hort. Karin Binder (LINKE) wollte aber, pädagogisch überzeugt, „auf keinen Fall Konkurrenz zur Ganztagsschule“. Für die warb, auch wegen teurerer Hort-Finanzierung, Renate Rastätter (GRÜNE, „Betreuung kein Wunschkonzert“); die meisten Kinder seien im Ganztagsmodus. Wie Sibel Uysal, können „nicht alle Horte erhalten“, und Yvette Melchien (SPD), die eine Diskreditierung des Hortträgers bestritt. Dr. Paul Schmidt (AfD): „Wunsch der Eltern interessiert Sie nicht!“, „Müssen wir bei Grundschülern sparen?“ Für Lüppo Cramer, der den Grundsatz, kein Hort auf Ganztagsschulgelände, hinterfragte, „kann nicht sein, dass so ein guter Hort plattgemacht wird“. In seiner Fraktion stimmte KAL mit, Die PARTEI gegen CDU, FDP, AfD, FW/FÜR (Hort für ganze Südweststadt, „Ganztagsschule hat sich nicht so durchgesetzt“). -mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe