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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2020

Gemeinderat: Die dritte Dimension

AUFGRUND ihrer Exposition müssen sich hohe Gebäude besonders gut in die Stadt einfügen. Foto: Stadt Karlsruhe

AUFGRUND ihrer Exposition müssen sich hohe Gebäude besonders gut in die Stadt einfügen. Foto: Stadt Karlsruhe

 

Rat stimmt geschlossen für Höhenentwicklungskonzept

„Es muss passen“, fasste Baubürgermeister Daniel Fluhrer sein Credo für ein neues Karlsruher Höhenentwicklungskonzept zusammen.

Das schon 2018 angestoßene Projekt der Verwaltung war bereits in gemeinderätlichen Gremien diskutiert sowie 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt worden und fand am Dienstag die einstimmige Unterstützung des Plenums. Es dient nun als Grundlage für weitere Planungen, wenn es um die Entwicklung der Fächerstadt in die dritte Dimension geht und regelt, wo in welcher Höhe und mit welchen Kriterien gebaut werden darf. „Die Höhenentwicklung hat ja schon begonnen“, betonte Fluhrer. Bislang geschehe dies allerdings unsortiert und soll künftig gesteuert werden. Immer mit Rücksicht auf vorhandene Substanz und ausschließlich qualitätsvoll. Jede Höhenentwicklung muss zwingend einen Mehrwert für Karlsruhe erzeugen, postuliert das Konzept. Beispielsweise durch die Bespielung von Erdgeschossen oder die Integration von öffentlichen Grünflächen. Als “wichtig, um Planungen auf der grünen Wiese zu vermeiden“ stufte Aljoscha Löffler (Grüne) das Vorhaben ein, Dirk Müller (CDU) betonte, das Konzept dürfe nun nicht in der Schublade verschwinden. „Gespannt auf die weitere Entwicklung“ zeigte sich Michael Zeh (SPD), während auch Tom Hoyem (FDP) die „Vision“ spannend fand. Als „wichtig für die städtebauliche Entwicklung“ beurteilte Lüppo Cramer (KAL/DIE Partei) das Höhenentwicklungskonzept, schließlich freute sich Jürgen Wenzel (FW) auf eine Belebung der Stadt und der Erdgeschosse. -bea-

 
 

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