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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2020

Gemeinderat: Fragen und Antworten

DIE OSTTRIBÜNE IM NEUEN WILDPARKSTADION soll bis Mitte September fertig gestellt sein. Foto: EiBS

DIE OSTTRIBÜNE IM NEUEN WILDPARKSTADION soll bis Mitte September fertig gestellt sein. Foto: EiBS

 

Stadtteilfeste unterstützen
Im vergangenen Jahr unterstützte die Stadt die Durchführung von etwa 200 Vereins-, Bürger- und Nachbarschaftsfesten mit Dienstleistungen. Zudem steht jährlich ein Budget von 10.000 Euro für Stadtteilfeste der Bürgervereine zur Verfügung. Das bisherige Zuschussverfahren zur Förderung von Veranstaltungen wird derzeit grundlegend überarbeitet, teilte die Verwaltung zur Anfrage der SPD-Fraktion mit, die die Stadt gefordert sieht, ehrenamtliche Vereine bei Festen weiter zu unterstützen.

Integriertes Rettungszentrum
Darüber, ob die derzeitige Hauptfeuerwehrwache künftig als gemeinsames Rettungszentrum der Karlsruher Rettungs- und Katastrophenschutzdienste genutzt werden soll, wird der Gemeinderat beraten, sobald die Karlsruher Fächer GmbH eine Machbarkeitsstudie durchgeführt und einen Kostenrahmen erarbeitet hat. Angefragt hatte die GRÜNE-Fraktion.

Unfälle mit Pedelecs
Auf Anfrage der CDU-Fraktion wurde bestätigt, dass sich der landesweite Trend von steigenden Unfallzahlen mit Pedelecs auch in Karlsruhe widerspiegle. Darauf will die Stadt mit Verbesserungen in der Infrastruktur und Schwerpunktkontrollen reagieren. Handlungsschwerpunkte für die Zukunft sollen bei der Fortschreibung des Karlsruher Fuß- und Radverkehrskonzeptes formuliert werden.

Bauablauf Stadionneubau
Offizieller Fertigstellungstermin für die neue Osttribüne ist Mitte September 2020. Der KSC stehe in Kontakt mit der Deutschen Fußball Liga (DFL), damit dies bei der Lizenzerteilung für die Zweite Liga berücksichtigt wird, die offiziell bereits am 31. Juni 2020 beginnt. Die FW/FÜR-Fraktion hatte sich wegen des eng getakteten Zeitablaufs besorgt gezeigt.

Tempo 30 Zonen
„Voraussetzung für die Ausweisung von Tempo 30-Zonen ist die Vorhaltung eines Hauptstraßennetzes ohne Tempo 30“ teilte die Verwaltung auf eine Anfrage DER LINKE-Fraktion mit, die alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft haben will, um möglichst viele Zonen in der Stadt auszuweisen. Auch sei es nicht ohne weiteres möglich alle Tempo-30-Zonen in Fahrradstraßen umzuwidmen.

Smarter City Initiative
Aktuell sondiert die Verwaltung, inwieweit die Stadt das Thema „Smarter City“ für sich definiert und „proaktiver“ bespielen könnte, erfuhr die LINKE-Fraktion, die befürchtet, dass wirtschaftliche Interessen von Unternehmen zu sehr in den Mittelpunkt rücken. –fis-

 
 

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