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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Januar 2020

Gemeinderat: Trockene Wasserspiele

INSTANDGESETZT HAT die Stadt etwa den östlichen Springbrunnen am Kolpingplatz in den vergangenen Jahren. Foto: Fränkle

INSTANDGESETZT HAT die Stadt etwa den östlichen Springbrunnen am Kolpingplatz in den vergangenen Jahren. Foto: Fränkle

 

Plenum fordert Sanierungsplan für Karlsruher Brunnen

„Stiefmütterlich behandelt”, wie es CDU-Stadträtin Dr. Rahsan Dogan formulierte, empfindet die Mehrheit des Gemeinderats das Thema Brunnen in Karlsruhe.

Sanierungsbedürftige, trocken gelegte oder gar defekte Wasserspiele sind dem Plenum schon seit vielen Jahren ein Dorn im Auge – viel getan hat sich aber ihrer Ansicht nach nicht. Einem FDP-Antrag, mit dem die Fraktion einen verbindlichen Zeitplan zur dauerhaften Sanierung und Instandhaltung forderte, schlossen sich deshalb auch CDU und Grüne mit Ergänzungsanträgen an.

„Es ist bedauerlich, dass wir nicht weiterkommen“, betonte Thomas Hock (FDP). „Trockene Brunnen sind nicht attraktiv“, schloss sich dem Michael Borner (GRÜNE) an. Verständnislosigkeit für den Stillstand äußerte auch Elke Ernemann von der SPD. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup machte schließlich keinen Hehl aus dem Missstand. Schon mehrfach habe man die hierfür bereits 2018 geschaffene Stelle beim Gartenbauamt ausgeschrieben und keinen geeigneten Kandidaten einstellen können. „Wir fühlen uns aber ausdrücklich gerügt und wollen eine Lösung finden“, so Mentrup. Derzeit strebe die Verwaltung eine Zusammenarbeit mit einem externen Büro an, das auf Wasseranlagen im Freiraum spezialisiert ist und mit dem gemeinsam ein Zeitplan erstellt werden soll. Nachdem die Stelle erfolgreich besetzt sein wird, sollen hierauf aufbauend Sanierungsprojekte in Angriff genommen werden. Dies fassten alle Antragsteller als positiv auf und verzichteten auf eine Abstimmung. -bea-

 
 

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