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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2020

Gemeinderat: Fragen und Antworten

MIT VERGÜNSTIGTEM ÖPNV beschäftigen sich zunächst die Aufsichtsräte der Verkehrsgesellschaften, dann der Gemeinderat. Foto: Fränkle

MIT VERGÜNSTIGTEM ÖPNV beschäftigen sich zunächst die Aufsichtsräte der Verkehrsgesellschaften, dann der Gemeinderat. Foto: Fränkle

 

Jugendfreizeiten mit Nancy
Mehr Jugendbegegnungen in Nancy und Karlsruhe sowie die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten aus dem „Deutsch-Französischen Bürgerfonds“ für deutsch-französische Projekte waren ein Anliegen der CDU-Fraktion. Zu den Fördermöglichkeiten aus dem Bürgerfonds, der in diesem Jahr im Auftrag der Regierung Deutschlands und Frankreichs aufgebaut wird, konnte die Verwaltung noch keine Aussagen machen. Um mehr Begegnungen in Gang zu setzen, wird ein Vernetzungstag für Jugendorganisationen der Partnerstädte für sinnvoll erachtet.

„Zukunft Nord“
Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Westlich der Erzberger Straße zwischen New-York-Straße und Lilienthalstraße“ sei frühestens Ende 2020 zu erwarten, erfuhr DIE LINKE-Fraktion auf Anfrage. Mit der GEM Ingenieurgesellschaft, die dort das Wohnbauprojekt „Zukunft Nord‘“ mit bis zu 1.000 Wohnungen realisieren will, habe die Stadt in einem „Letter of Intent“ verschiedene Entwicklungsgrundsätze festgehalten, unter anderem einen Anteil von 20 Prozent für den geforderten Wohnungsbau.

Sicherer Schulweg
Um sichere Übergänge auf dem Schulweg von Knielingen in die Nordweststadt sorgt sich die SPD-Fraktion in ihrer Anfrage. Wie die Stadt mitteilt, ist eine Bedarfsampel für die Überquerung der Sudetenstraße in Höhe Grünhutstraße wegen zu geringer Frequentierung nicht möglich. Bei der Überquerung der Herzstraße/Dahner Straße werde die Umsetzung eines Fußgängerüberwegs derzeit geprüft.

Günstigerer ÖPNV
Der Einführung eines 365-Euro-Tickets für den ÖPNV, wie es die FW-FÜR-Fraktion befürwortet, steht die Verwaltung kritisch gegenüber, da dies hohe Kosten verursache, jedoch nur geringe Nachfragesteigerungen bringe. Der Fokus sollte eher im Bereich von Angebotsverbesserungen liegen. Wegen der Vielzahl von Anfragen zu kostenlosem oder vergünstigtem ÖPNV werde die Diskussion zunächst in den Aufsichtsräten der Verkehrsgesellschaften und dann im Gemeinderat diskutiert. -fis-

 
 

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