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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2020

Gemeinderat: Konflikte vermeiden

DER BERNHARDUSPLATZ soll ein grüner Platz werden (Blickrichtung Schule). Visualisierung: Büro Mettler

DER BERNHARDUSPLATZ soll ein grüner Platz werden (Blickrichtung Schule). Visualisierung: Büro Mettler

 

Rad- und Fußverkehr am Bernhardusplatz weiter Thema

Nachdem die Gestaltung des Bernhardusplatzes bereits Anfang Januar im Planungsausschuss auf der Tagesordnung stand (StadtZeitung vom 17. Januar), diskutierte der Gemeinderat nun erneut intensiv über das Radfahren auf und um den Platz.

Anlass waren Antrag und Ergänzungsantrag von CDU und GRÜNE, die beide mit breiter Zustimmung des Plenums in den Fachausschuss verwiesen wurden. Für ihre Fraktion hatte Dr. Rahsan Dogan (CDU) angesprochen, dass es Unklarheiten gäbe in Bezug auf sogenannte Mischflächen, die von Rad- und Fußverkehr zugleich genutzt werden. Sie sah „gerade an Spielplätzen Konflikte“ zwischen diesen Gruppen und hielt es für „sinnvoll und wichtig, Lösungen zu finden“, die für Aufenthaltsqualität sorgen.

Das „Konfliktpotenzial“ sah auch  Aljoscha Löffler (GRÜNE) und bekräftigte das Ziel, den Radverkehr über sichere Führungen „auf die Fahrbahn zu bekommen“. Mathilde Göttel (DIE LINKE) sprach sich für ein „griffiges Konzept“ statt „Absperrmaßnahmen“ aus. Anton Huber (SPD) wollte die „schwierige Situation“ im Ausschuss diskutieren und „gesamtheitlich betrachten“. Ähnlich Tom Høyem (FDP), der sich „echte Aufwertung“ wünschte und Dr. Paul Schmidt (AfD), der betonte, es sei wichtig, „Gefahrenquellen zu vermeiden“ sowie Jürgen Wenzel (FW/FÜR), der dem Platz eine „wichtige Rolle“ zuschrieb. Dass aus ihm „ein richtiges Schmuckstück“ werde, betonte OB Dr. Frank Mentrup und sagte eine weitere offene Diskussion zu. -gem-

 
 

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