Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2020

Stadtplanung: Das Entrée soll attraktiver werden

NEUES GESICHT: Die gestalterische Aufwertung des Verkehrsknotenpunkts „Stachus“ in Durlach an der Durlacher Allee, Pforzheimer Straße und Pfinztalstraße ist ein wichtiger Aspekt des Vorhabens.  Foto: Knopf

NEUES GESICHT: Die gestalterische Aufwertung des Verkehrsknotenpunkts „Stachus“ in Durlach an der Durlacher Allee, Pforzheimer Straße und Pfinztalstraße ist ein wichtiger Aspekt des Vorhabens. Foto: Knopf

 

Westlicher Stadteingang Durlachs soll Sanierungsgebiet werden/Aufnahme in Erneuerungsprogramm geplant/Fördermittel für Eigentümer möglich

Der westliche Durlacher Stadteingang und der Bahnhof Durlach sollen Sanierungsgebiet werden. Die Stadt plant das 17 Hektar große Areal in einem Landes-Sanierungsprogramm unterzubringen, was mit Fördermitteln zur Sanierung der Gebäude einhergeht.

Voraussetzung für den Antrag auf Aufnahme sind vorbereitende Untersuchungen und Beteiligung der Bevölkerung. Dazu lud das Stadtplanungsamt kürzlich in die Karlsburg ein, brachte Bürgerinnen und Bürger auf den aktuellen Sachstand und erörterte mit ihnen Förderungsmöglichkeiten für private Modernisierungsmaßnahmen.

Bürgermeister Daniel Fluhrer betonte eingangs, er freue sich „auf diesen Prozess und ihre engagierte Mitarbeit. Ich bin mir sicher, dass wir für Durlach einiges herausholen können.“ Und auch Ortsvorsteherin Alexandra Ries sprach „von einer großen Chance, um das Gebiet städtebaulich aufzuwerten“. Michael Schöffler vom Planungsbüro summierte die Konzeption so: Kleinklima verbessern, bauliche Strukturen weiterentwickeln und Missstände abschaffen. Bereits 2019 kam es zu Begehungen und Befragungen von 334 Eigentümern.

Über das Areal informierte Planerin Stefanie Ganter. So sei der Anteil der Mehrfamilienhäuser hoch, ebenso der Anteil der Ein-Personen-Haushalte. Typisch für das Gebiet seien gewerbliche Strukturen und historische Bausubstanz. Überlegungen gebe es, den Bahnhofszugang aus Richtung Untermühlsiedlung neu zu ordnen (barrierefrei). Ferner soll der Übergang der Willmar-Schwabe-Straße zur Pfinztalstraße aufgewertet werden. Ebenfalls in der Untersuchung sind die westliche Pfinztalstraße und die Blöcke südlich der Karlsruher Allee. Ein weiterer Punkt ist die gestalterische Aufwertung des Verkehrsknotenpunkts „Stachus“.

Aus der Bürgerschaft kamen Vorschläge nach Verbesserung der Parkplatzsituation, mehr Grünflächen, weniger Lärm, Verbesserung der Gehweg- und Radweginfrastruktur oder die Schließung von Wettbüros und Spielhallen. Eva Hennings (Stadtplanungsamt) informierte, was förderfähig ist: bautechnische und energetische Modernisierungen oder die Aufwertung von Fassaden. „Ganz wichtig, zuerst muss eine Erstberatung vor Ort stattfinden“, betonte sie. Im Herbst will die Stadt nach Votum des Gemeinderats den Antrag stellen. Eine Entscheidung über Aufnahme in das Programm fällt im Frühjahr 2021. Nächster Termin: Freitag, 6. März, Rundgang 16 Uhr Willmar-Schwabe-Park, 17.30 Uhr Workshop im Rathaus Durlach. -voko-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe