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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Januar 2020

Wohnwerkstatt Karlsruhe: Die Zukunft des Wohnens

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben oder mit Gleichgesinnten in altersgerechten Wohngemeinschaften leben: Immer mehr Menschen wollen auch im Alter selbstbestimmt wohnen.

Doch dafür müssen rechtzeitig Weichen gestellt werden. Die „Wohnwerkstatt Karlsruhe“ hilft dabei. Mit einer ganzen Reihe an Kreativseminaren will das von der Wohnschule Köln inspirierte Projekt, dem neben Evangelischer Erwachsenenbildung, dem Verein „Sophia“ und Wohncoach Bernhard Baldas auch das Seniorenbüro und der Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe angehören, zur Auseinandersetzung mit dem Thema Wohnen anregen.

Von der klassischen Gesprächsreihe über Kunstprojekte, Exkursionen, Wohncafés bis hin zur Nachbarschaftswerkstatt reichen die vielfältigen Angebote, die je nach Bedarf und Wünschen der Teilnehmenden erweitert werden können. Dabei haben Interessierte Gelegenheit, schöpferisch zu planen, zu konstruieren, Ideen zu sammeln und an persönlichen Lebens- und Wohnmodellen zu bauen. Die „Werkstatt“ will Menschen zusammenbringen und in ihrer Entscheidungsfindung begleiten.

Vom städtischen Seniorenbüro / Pflegestützpunkt mitverantwortet wird etwa eine Veranstaltung in der Staatlichen Kunsthalle am Samstag, 21. März, von 14 bis 17 Uhr. Unter dem Titel „My home is my castle – oder doch offen für Neues?“ können Wohnträume mit Pinsel, Spachtel und Acrylfarben umgesetzt werden. Am Dienstag, 12. Mai, folgt ebenfalls in der Kunsthalle die Führung „Bilder, in denen ich mich zu Hause fühle“. Beim Rundgang durch das Museum lassen sich von 16 bis 18 Uhr Lieblingsorte und Wohnideen entdecken. In Kooperation mit der städtischen Stadtteilkoordination treffen sich Mühlburgerinnen und Mühlburger an zwei Samstagen im dortigen Bürgerzentrum von 10 bis 17 Uhr zur Nachbarschaftswerkstatt. Am 25. April sprechen sie über Wünsche und Sorgen, am 20. Juni wird es mit „Experimentieren und Verwirklichen“ konkreter. -red-/-maf-

 
 

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