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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Februar 2020

Stadtwald: Forst beklagt Vandalismus

SCHÄDEN AN Schranken zwingen das Forstamt zum Austausch der Barrieren und zur Erneuerung von Schließmechanismen. Foto: MMG

SCHÄDEN AN Schranken zwingen das Forstamt zum Austausch der Barrieren und zur Erneuerung von Schließmechanismen. Foto: MMG

 

Mit seinen 19 Teilflächen, die insgesamt 2.250 Hektar umfassen, reicht der Karlsruher Stadtwald vom Rhein bis in die Bergdörfer. Das groß angelegte Netz an Waldwegen wird aber nicht nur von Erholungssuchenden oder Fahrradpendlern genutzt, sondern dient vor allem als Zugang für die Forstarbeit.

Um den Wald als Erholungs- und Rückzugsraum zu schützen, ist es generell verboten, die Wege mit motorgetriebenen und kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen jedweder Art zu befahren. Das gilt auch für E-Bikes sowie E-Roller. Lediglich Pedelecs ohne Nummernschild sind davon ausgenommen. Obwohl rechtlich eigentlich nicht erforderlich, wird an zahlreichen Waldeingängen das dort geltende Durchfahrtsverbot mit Schildern und Schranken verdeutlicht. Letztere sind aber vor allem in der Holzerntesaison immer wieder geöffnet, was zu Unklarheiten führt. Bestimmte Waldwege müssen zudem für mögliche Rettungseinsätze geöffnet bleiben.

Leider beobachtet das Forstamt in letzter Zeit verstärkt Vandalismus an Schranken und Schrankenschlössern. Die Reparatur dieser mutwilligen Beschädigungen kostet Zeit, Geld und den Einsatz von Personal. Dieser Vandalismus sorgt zudem dafür, dass Schranken zeitweise nicht verschlossen sind. Deswegen arbeitet das Forstamt an einem Konzept, das vorsieht, überflüssige Schranken und Beschilderungen abzubauen und benötigte Schranken sukzessive durch Halbschranken mit einfachem Schließmechanismus zu ersetzen. Diese ermöglichen auch mobilitätseingeschränkten Personen, Radfahrern und Eltern mit Kinderwagen problemloses Durchkommen. -red-

 
 

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