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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Februar 2020

Generationenworkshop: Miteinander in Mühlburg stärken

GEGRÜBELT, GEARBEITET und gelacht miteinander haben die Teilnehmer des Generationenworkshops. Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppe präsentierten (v. l.) Peter Fritz, Mario und Cansu. Foto: MMG

GEGRÜBELT, GEARBEITET und gelacht miteinander haben die Teilnehmer des Generationenworkshops. Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppe präsentierten (v. l.) Peter Fritz, Mario und Cansu. Foto: MMG

 

Jung und Alt nutzten Generationenworkshop in Draisschule für Ideen und Verständnis

„Freundlicher, respektvoller Umgang“, „Dinge sich gegenseitig beibringen“, „Anderen zuhören und nicht mit Handy ablenken“, „Hilfsbereitschaft“, „den Status der Familie stärken“: Das und noch viel mehr nehmen sich Draisschüler sowie ältere Mitbürger vor, um das Miteinander in Mühlburg zu stärken. Ideen eines Generationenworkshops, der vorige Woche nach einem sehr konstruktiven Vormittag in Projektvorschlägen mündete.

Je etwa 20 Jüngere und Ältere mischten eifrig mit, wertete Konstantin Proske (FamilienForschung, Land) Karlsruhes Premiere als Erfolg. Wie Stadtteilkoordinatorin Pia Tigges, die mit Kontakten weiter zur Seite steht und prüft, „welche Idee vielleicht schnell umsetzbar ist“. Zuerst widmeten sich Jüngere und Ältere den Themen Generationen, Wandel, Vorurteile, um dann viel Einendes im kennen und verstehen lernen zu erfahren. Rektorin Heike Willamowski hatte sich nach der Anfrage „begeistert eingelassen“ – aber: „Dass das auf so fruchtbaren Boden fällt, hätte ich in kühnsten Träumen nicht erwartet.“ Die Schüler sprudelten vor Einfällen, bescheinigte Senior Peter Fritz, der mit Cansu und („Wir wollen das hinbekommen, dann die Stadt ins Boot holen“) Mario die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe präsentierte. Fritz war dabei, um „das verbunden Bleiben mit der jüngeren Generation zu erhalten, die so anders ist“. Tauschbörse (etwa Tüten Tragen gegen Mathe-Hilfe, erklärte Cansu), festes Treffen zum Kochen, Pflanzen, Spielen, Gesprächsrunde, Stadtteilspaziergänge, Handy-/PC-Kurs: einige der Vorschläge beider Gruppen. Bleibt die Herausforderung, schöne Ideen zu leben. Die spürbare Lust machte Mut. Eine Bürgerin wollte sich noch „für die positive Aufnahme seitens der Schüler“ bedanken. Tim entgegnete: „Es war eine schöne Zeit, auch mal mit Älteren zu arbeiten.“ -mab-

 
 

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