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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Februar 2020

Glückwünsche: Mutig und menschlich

EHRENBÜRGER Heinz Fenrich war von 1998 bis 2013 OB. Foto: Fränkle

EHRENBÜRGER Heinz Fenrich war von 1998 bis 2013 OB. Foto: Fränkle

 

Der frühere OB Heinz Fenrich feierte 75. Geburtstag

Der frühere Oberbürgermeister Heinz Fenrich feierte am 9. Februar seinen 75. Geburtstag. Dazu gratulierte ihm OB Dr. Frank Mentrup auch im Namen von Stadt und Gemeinderat.

Seit er Fenrichs Nachfolger werden durfte, seien schon sieben Jahre vergangen, schrieb Mentrup. Mit jedem Tag verstehe er mehr, dass Fenrich 2013 gern noch ein bisschen weitergemacht hätte. Und auch den Satz bei seiner letzten Amtsleitertagung: „40 Jahre Kommunalpolitik – und ich würde es wieder machen“ könne er immer besser nachvollziehen. „Als Kommunalpolitiker mit Leib und Seele“, so Mentrup, „waren Sie Stadtrat, Bürgermeister und über 14 Jahre der ‚oberste Bürger‘– und gleichzeitig der wichtigste Diener Karlsruhes. Sie haben Ihr Leben in den Dienst Ihrer Heimatstadt und ihrer Menschen gestellt, an denen Sie immer ganz nah dran waren; ein OB zum Anfassen. Sie lebten Bürgerbeteiligung lange bevor dieses Wort Schlagzeilen machte. Sie brachten Karlsruhe voran, weil Ihnen immer das Miteinander wichtiger war als parteipolitische Grabenkämpfe.“ Stets sei Fenrich leidenschaftlich für seine Überzeugung eingestanden. „Aber auch bei heftigsten Meinungsverschiedenheiten in der Sache konnten Sie Ihrem Gegner hinterher auf der menschlichen Ebene stets in die Augen schauen, die Hand geben und mit ihm an einem Tisch sitzen“. Fenrich habe die Weichen in die Zukunft gestellt. Ob Europabad,  Messe,  Ettlinger Tor Center oder Südstadt Ost, ob Kombi-Lösung,  „Alter Schlachthof“, der heute ein Vorzeigeprojekt im Bereich Kreativwirtschaft und Start-up ist,  Ausbau der Magistrale für Europa oder Neuorganisation und Ausweitung der TechnologieRegion Karlsruhe - all dies und viel mehr trage die Handschrift Fenrichs. So habe er Karlsruhe als die Stadt im Herzen Europas gefestigt, die grenzüberschreitend, in der PAMINA, dem RGRE, mit ihren Partnerstädten und in vielen weiteren Bereichen die schon in ihrer Gründung angelegte Internationalität lebe. Mentrup dankte Fenrich „für alles, was Sie in und für Karlsruhe getan haben – mit viel Herzblut, Ausdauer, Mut, Geschick, Klugheit und Menschlichkeit“. -red-

 
 

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