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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Februar 2020

Bäderbetriebe: Jahresbilanz 2019 mit 1,64 Millionen Besuchern

ZUFRIEDEN MIT DER KARLSRUHER  BÄDERBILANZ: Bäderchef Oliver Sternagel (links) und Bürgermeister Martin Lenz präsentierten die Zahlen am Montag im Fächerbad. Foto: Fränkle

ZUFRIEDEN MIT DER KARLSRUHER BÄDERBILANZ: Bäderchef Oliver Sternagel (links) und Bürgermeister Martin Lenz präsentierten die Zahlen am Montag im Fächerbad. Foto: Fränkle

 

Stabile Gästezahlen und steigende Umsätze/Freibadsaison beginnt am 28. Februar

Der Faktor Wetter spielt für die Bilanz der Karlsruher Bäder nach der Aufwertung des Fächerbades mit dem Cabriobecken eine immer kleinere Rolle. Dies machten Bürgermeister Martin Lenz und Bäderchef Oliver Sternagel bei der Vorstellung der Zahlen für 2019 deutlich. Insgesamt besuchten da 1,64 Millionen Gäste die Bäder.

Zwar verzeichneten Rheinstrandbad, Turmbergbad, Sonnenbad und Freibad Rüppurr mit 497.669 Gäste gegenüber dem Vorjahr wetterbedingt rund 100.000 Besucher weniger, dafür stiegen die Hallenbadbesuche (Vierordtbad, Weiherhofbad, Adolf-Ehrmann-Bad. Hallenbad Grötzingen) auf 273.223 (Vorjahr 268.542). „Sehr zufrieden“ zeigte sich Sternagel mit dem Anstieg der Besucherzahlen im Europabad auf 479.350 (Vorjahr 453.048), 113.494 nutzten das attraktive Saunaangebot. Der Gesamtumsatz stieg auf 6,17 Millionen Euro (Vorjahr 5,62), womit unterm Strich eine „schwarze Null“ im operativen Ergebnis herauskam.

Daneben hat sich das Fächerbad zum zweiten „Flaggschiff“ gemausert. 387.722 Gäste (Vorjahr 335.663) sorgten für den besten Besuch seit 20 Jahren. „Nach der Diskussion über die Jahreskarte haben die Badegäste mit Füßen und Schwimmflügeln abgestimmt“, zeigte sich Bürgermeister Lenz mit der neuen Preisgestaltung im Sportbad zufrieden. Durch die gute Nachfrage nach den Bädertypen sei man zeitweise schon an die Kapazitätsgrenzen gestoßen. Neben der Wirtschaftlichkeit lege man aber größten Wert auf die Qualität für die Nutzer der Bäder, machten Lenz und Sternagel in ihrem Ausblick deutlich. Für das Fächerbad stehe noch der Umbau der Sauna auf dem Programm, wobei keine zweite Erlebnissauna, wie im Europabad angestrebt werde, sondern die Funktionalität im Vordergrund stehe. Für die Fortschreibung des Bäderkonzepts habe man bereits „das Heft in die Hand genommen“, um in Neureut das Adolf-Ehrmann-Bad durch einen Neubau zu ersetzen. Daneben gebe es die „Vision“, in Durlach das Turmbergbad zu einem weiteren Kombi-Bad mit Ganzjahresbetrieb auszubauen.

Bis dahin brauchen die Bäderfans wohl noch etwas Geduld. Dafür steht der nächste große Termin für sie bereits in wenigen Tagen an: Mit dem traditionellen „Sprung in den Frühling“ eröffnen am Freitag, 28. Februar, um 10 Uhr, Bürgermeister Martin Lenz und Bäderchef Oliver Sternagel zusammen mit der Vorsitzenden des Freundeskreis Rita Böhringer im Sonnenbad die Freibadesaison 2020. -fis-

 
 

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