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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Februar 2020

Kultur: Art-Karlsruhe-Preis ging an Annette Kelm

Foto: Bastian

Foto: Bastian

 

Die art Karlsruhe gewinnt weiter an Bedeutung. Das zeige sich insbesondere in der gestiegenen Zahl internationaler Galerien und den längeren Anreisewegen vieler Erstbesucher, lautete das Resümee der Veranstalter. Auch die Aussteller waren mit der 17. Auflage zufrieden. Hier werde aus Leidenschaft zur Kunst gekauft, erklärte Messechefin Britta Wirtz.

Die „vielleicht demokratischste Kunstmesse“ mit ihren 50.000 Besuchern spanne den Bogen „zwischen arrivierter Kunst und künstlerisch wertvollen Positionen, über die Menschen den Weg zum Sammeln finden“.

Gesammelt wird auch bei der Städtischen Galerie, die ihre art-Kollektion Jahr für Jahr um Werke der art-Karlsruhe-Preisträger erweitert und damit Zeit- und Kunstgeschichte dokumentiere, so OB Dr. Frank Mentrup bei der Preisverleihung (unser Bild).

Die von Stadt und Land zum 13. Mal vergebene und mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung ging aktuell je zur Hälfte an die Galerie König und deren Künstlerin Annette Kelm für ihre vielschichtigen Fotoarbeiten, deren „Details und kleine formale Irritationen über die bloße Anschauung hinausführen“ und „den Blick für historische und gesellschaftlichen Zusammenhänge öffnet“.

Die so urteilende Jury hatte aus den 193 One-Artist-Shows die überzeugendste ausgewählt, würdigte jedoch erstmals auch zwei weitere Einzelpräsentationen (Galerie Bentler / Michael Cleff sowie Galerie Voss / Peter Uka) mit einer Anerkennung. -red-/-maf-

 
 

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