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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Februar 2020

Naturschutz: Kinder seit 2002 sensibilisiert

Logo UN-Dekade Biologische Vielfalt. Quelle: https://www.undekade-biologischevielfalt.de/

AUF DEM ALTEN FLUGPLATZ waren wieder Viertklässler der Hebelschule im Einsatz, was die UN nun auszeichneten. Foto. Fränkle

AUF DEM ALTEN FLUGPLATZ waren wieder Viertklässler der Hebelschule im Einsatz, was die UN nun auszeichneten. Foto. Fränkle

 

UN verlieh für Projekt „Schüler erleben Naturschutz“ der Stadt Qualitätssiegel

„Schüler erleben Naturschutz“, das seit 2002 auf dem Alten Flugplatz mit der Hebelschule gestartete und dann mit anderen Schutzflächen und dort angesiedelten Schulen erweiterte Projekt hat das Qualitätssiegel „Ausgezeichnetes UN-Dekade Projekt 2020“ erhalten.

Die Vereinten Nationen riefen den Zeitraum 2011 bis 2020 als UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ aus, erinnerte Bettina Lisbach. „Wir müssen die Zeitspanne nutzen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegen zu wirken“, appellierte die Bürgermeisterin. Sie übergab Siegel und Fahne an Viertklässler der Hebelschule, die anschließend fast drei Stunden am Eingang Ikarusplatz Hartriegel, Brombeeren oder Robinienschösslingen mit Spaten und Scheren zu Leibe rückten. Außerdem sollten sie, so die langjährige Projektleiterin im Umweltamt, Ulrike Rohde, „Ginster frei stellen und so den Magerrasen mit Wegen verbinden, damit sich seltene Pflanzen besser ausbreiten können, Wir brauchen auch offene Stellen, damit der Rasen nicht vermoost“. Einmal jährlich kommen die Schulen. Bisher machten rund 15 mit, aktuell haben sich drei angemeldet. Vorbereitet hat die Hebelkinder dieses Jahr Anja Preiß vom Naturschutzzentrum. Sie vermittelte ihnen, „mit welchen Maßnahmen biologische Vielfalt erhalten und gefördert werden kann und nachhaltige Nutzung praktisch aussehen kann“, erklärte Lisbach. Außerdem bekommen sie einen Elternbrief, um auch zuhause ihr Tun und die Regeln zu vermitteln. Neben der Pflege ist die Besucherlenkung wichtig, denn die Magerrasenflächen dürfen nicht betreten, bespielt oder gar verschmutzt werden. Kinder, die in der Nähe wohnen, sollen für all das „einen geschulten Blick“ bekommen, nennt Rhode als angestrebtes Ziel. -cal-

 
 

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