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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. April 2020

Planungsausschuss: Drei neue Bebauungsplanverfahren

DAS SANIERUNGSGEBIET INNENSTADT-OST tangiert der Bebauungsplan Markgrafen-, Kreuz-, Kriegs- und Karl-Friedrich-Straße mit dem Rondellplatz im Nordwesten des entsprechenden Areals. Foto: Fränkle

DAS SANIERUNGSGEBIET INNENSTADT-OST tangiert der Bebauungsplan Markgrafen-, Kreuz-, Kriegs- und Karl-Friedrich-Straße mit dem Rondellplatz im Nordwesten des entsprechenden Areals. Foto: Fränkle

 

Für die Weiterentwicklung in Grötzingen, Innenstadt und Südweststadt / Aufstellungsbeschlüsse im Planungsausschuss / Konstruktiver Austausch mit Eigentümern läuft

Für Grötzingen, die Innenstadt und Südweststadt fasste der Planungsausschuss, geleitet von Bürgermeister Daniel Fluhrer, jüngst einstimmig Aufstellungsbeschlüsse und leitete so neue Bebauungsplanverfahren ein. Die Öffentlichkeit soll je zuerst über Bürgerversammlungen beteiligt werden, sofern die Corona-Maßnahmen das zulassen, ansonsten nach Möglichkeit digital.

„Quartier Mühlgraben“ soll die im Sanierungsverfahren Grötzingen Ortsmitte angestrebte Neuordnung für das Areal zwischen Mühlgraben und Niddaplatz stützen. Erste konstruktive Gespräche mit den Eigentümern gab es bereits. Ziel ist, im Blockinnern über den Bebauungsplan ein stimmiges Quartier mit Erschließungs- und Parkkonzept zu erhalten. Geplant sind zwei- bis dreigeschossige Wohngebäude mit Freiflächen, ideal auch gemeinsamer Tiefgarage und öffentlichen Wegebeziehungen zwischen Niddaplatz und Fußweg Mühlgraben.

Nach Vollzug der Kombilösung und den Veränderungen im Umfeld des Badischen Staatstheaters sowie des Landratsamts liegt ein wichtiges Innenstadtentwicklungspotenzial vor. Das greift der Bebauungsplan „Markgrafen-, Kreuz-, Kriegs- und Karl-Friedrich-Straße“ auf, der sich auf Bereiche des Sanierungsgebiets Innenstadt-Ost erstreckt. Intention ist, im Erdgeschoss eine publikumswirksame, vielfältige Nutzungsmischung zu ermöglichen.

Verkehrsbedingt sollen Fahrradparkhaus und gegebenenfalls Logistik-Hub im Bereich des Postgiro-Areals integriert werden. In den Obergeschossen soll das Wohnen zumindest in Teilen des Geltungsbereichs gestärkt werden, explizit auch die Nutzung für Verwaltungszwecke allgemein zulässig sein. Insbesondere für die repräsentativen, teilweise historischen Gebäude am Rondellplatz soll eine publikumsintensive Nutzung für die Verwaltung ermöglicht werden. Das benachbarte Plangebiet „Kriegsstraße, Ettlinger Straße, Hermann-Billing-Straße und Badenwerkstraße – Am Festplatz“ betrifft das Areal „Ettlinger Tor Südwestecke“ rund um das Landratsamt, für das ein Werkstattverfahren mit vier renommierten Planungsbüros läuft. -rie-

 
 

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