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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. April 2020

VOLKSWOHNUNG: 120 Mietwohnungen für die Waldstadt

DIE VOLKSWOHNUNG will nach einem Wettbewerb, hier die Jury-Teilnehmenden (noch vor den Regeln Mindestabstand), ihre Wohnungen in der Waldstadt weiter entwickeln. Foto:pr

DIE VOLKSWOHNUNG will nach einem Wettbewerb, hier die Jury-Teilnehmenden (noch vor den Regeln Mindestabstand), ihre Wohnungen in der Waldstadt weiter entwickeln. Foto:pr

 

Planungswettbewerb Königsberger Straße entschieden / Nachhaltige VoWo-Strategie

In der Waldstadt tut die Volkswohnung (VoWo) alles, um ihre mehr als 1.300 Wohnungen zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Mit der Wettbewerbsentscheidung für die Neugestaltung der Königsberger Straße 2 a-d beginnt die Wohnungsbaugesellschaft jetzt mit der Umsetzung ihrer stufenweisen nachhaltigen Entwicklungsstrategie.

Das Preisgericht mit Vertreterinnen und Vertretern seitens der städtischen Ämter, der VoWo sowie des Bürgervereins Waldstadt vergab einstimmig zwei erste Preise nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe an die Büros schneider+schumacher aus Frankfurt und Thoma Lay Buchler Architekten aus Stuttgart. Laut Empfehlung der Jury unter Vorsitz von Prof. Jörg Aldinger werden die beiden preisgekrönten Entwürfe überarbeitet. Danach soll das Preisgericht erneut in die Entscheidungsfindung eingebunden werden. Die Entwürfe nehmen die für die Waldstadt typische Zeilenbebauung auf und interpretieren sie neu. Dadurch entstehen qualitätsvolle und differenzierte Freiräume für gemeinschaftliche Aktivitäten. Beide Arbeiten berücksichtigen den vorhandenen Baumbestand und ermöglichen eine Neubepflanzung mit Erdanschluss durch Lage und Form der Tiefgarage. Dr. Hubert B. Keller, Erster Vorsitzender des Bürgervereins Waldstadt, bedankte sich ausdrücklich bei den Jurymitgliedern: „Sie haben den Charakter der Waldstadt wahrgenommen und das in ihre Entscheidung einfließen lassen. Die Waldstadt ist 62 Jahre alt, wir schaffen jetzt die Grundlage für die nächsten 50 Jahre.“

VoWo-Geschäftsführer Stefan Storz erklärt: „Wir wollen hier ein attraktives, ökologisches Quartier mit ausgewogenem Wohnungsmix und bezahlbarem, barrierefreiem Wohnraum errichten. Dafür gilt es, den besten Vorschlag zu realisieren. Mit diesem Neubauprojekt haben wir die Chance, wichtige Impulse für den Stadtteil zu geben.“ Das Gebäude in der Königsberger Straße 2 a-d (Baujahr 1959, 79 Wohnungen) wird mittelfristig abgerissen. Auf dem rund 12.600 Quadratmeter großen Grundstück können dann rund 120 Mietwohnungen mit zwei bis fünf Zimmern insbesondere für ältere Menschen und Familien entstehen. Voraussichtlich im Frühsommer 2020 wird das Ergebnis der Überarbeitung im Planungsausschuss vorgestellt. In einem weiteren Schritt entsteht unter Federführung des Stadtplanungsamts ein Bebauungsplan für das Wettbewerbsgebiet. Über den Fortgang der Planung informiert die VoWo im Sommer 2020. Der Baubeginn soll 2023 erfolgen, die Fertigstellung 2025. -red-

 
 

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