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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Mai 2020

Häusliche Gewalt: Hilfe bei Übergriffen

INFORMATIONSPLAKAT: Handlungsempfehlungen bei häuslicher Gewalt. Grafik: Stadt Karlsruhe

INFORMATIONSPLAKAT: Handlungsempfehlungen bei häuslicher Gewalt. Grafik: Stadt Karlsruhe

 

Beteiligen an Plakataktion des Bundes

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Verena Meister ruft zur Unterstützung der aktuellen Aktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) „Stärker als Gewalt" auf.

Das Projekt thematisiert die Auswirkungen der belastenden Corona-Krise mit ihren Einschränkungen und Ausgangssperren auf Opfer häuslicher Gewalt. Die Pandemie verschärfe Konflikte in Partnerschaften und in der Familie, demnach sei „Zuhause kein sicherer Ort". Bundesweit haben die Anfragen beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" aktuell um 17,5 Prozent zugenommen. Zwar ist in Karlsruhe noch kein Anstieg erkennbar, allerdings werden Übergriffe häufig erst mit Verzögerung angezeigt, Schätzungen zufolge gibt es eine hohe Dunkelziffer.

Umso wichtiger ist es, Betroffene auch in dieser Ausnahmesituation zu erreichen, Hilfsangebote und Handlungsmöglichkeiten öffentlich sichtbar zu machen. Informative Plakate in Einzelhandelsgeschäften, an Schwarzen Brettern in Einrichtungen und Unternehmen sowie in privaten Treppenhäusern leisteten einen wichtigen Beitrag, ermuntert Verena Meister zum Mitmachen. Eine Übersicht zu den Anlaufstellen für Hilfe bei häuslicher und sexualisierter Gewalt liegt an allen Rathauspforten in Karlsruhe aus und steht unter www.karlsruhe.de/qr/hilfeinka zum Download bereit. –red-/-maf-

 
 

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