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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Juli 2020

Arbeitsmarkt: Projektideen für ESF-Fördertopf

Die Folgen der Corona-Krise stellen den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor enorme Herausforderungen, die Auswirkungen sind bereits spürbar. Trotz aller Bemühungen werden es viele Jugendliche unter diesen Umständen umso schwerer haben, den Übergang von der Schule in den Beruf zu schaffen. Und kommt es irgendwann wieder zu einer Phase wirtschaftlicher Erholung, finden wohl vor allem arbeitslose Menschen Jobs, die mit ihrer Qualifikation und ihren Erfahrungen noch nahe am Markt sind. Leidtragende sind jene, die schon längere Zeit in der Arbeitslosigkeit verharren und gesundheitlich angeschlagen sind.

Mit regionalen ESF-Mitteln können seit 20 Jahren Projekte bezuschusst werden, die Betroffene aus ihrer Situation herausführen oder dafür sorgen, dass es gar nicht erst in eine solche geraten. Speziell an Langzeitarbeitslose, die eine gewisse Zeit der Vorbereitung benötigen, und an Träger, die mit dieser Zielgruppe Erfahrung haben, richtet sich das vom Gemeinderat verabschiedete Gesamtkonzept Arbeit der Stadt Karlsruhe. Mittel aus beiden Förderprogrammen stehen auch für 2021 zur Verfügung und warten auf innovative Projektideen interessierter Träger. Die eingereichten Konzepte sollen Menschen erreichen, die mit vorhandenen Angeboten nicht passgenau oder genug gefördert werden können.

Verantwortlich für Strategieentwicklung und Projektprüfung ist der Arbeitskreis für ESF und Gesamtkonzept Arbeit der Stadt Karlsruhe. Die regionale Ausrichtung für 2021 steht und ist ab sofort im Internet nachzulesen, Fragen zum Thema werden unter der Telefonnummer 0721/97246-0 oder per E-Mail an info@afb-karlsruhe.de. beantwortet. Die aus den Vorjahren bekannte Informationsveranstaltung findet wegen der Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht statt.
–red- / -maf-

 
 

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