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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Juli 2020

Gemeinderat: Spaß und Lernen in der Ferienzeit

In den Schulbeirat verwies Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zwei Anträge von GRÜNE und DIE LINKE, die sich um Lern- und Freizeitangebote für benachteiligte Schülerinnen und Schüler in den Ferien drehten. „Es ist durchaus unsere Aufgabe solche Angebote zu machen, die auch einen Bildungsanteil haben“, war er sich mit Sozialbürgermeister Martin Lenz einig. Ein Großteil des Bildungsbereichs liege jedoch in den Händen des Landes.

Nichtsdestotrotz biete etwa der Stadtjugendausschuss sehr hochwertige pädagogische Angebote – und dies mit einem außerordentlich hohen Anteil an ehrenamtlicher Arbeit. „Das ist nicht selbstverständlich“, so Mentrup. Auf diesem Niveau wolle Karlsruhe in jedem Fall weitermachen. „Unseren Antrag hatten wir ja leider schon vor drei Monaten gestellt“, ordnete Renate Rastätter das Anliegen der Grünen ein. Die Fraktion hatte vor allem im Kontext der Corona-Situation angeregt, Förder- und Nachhilfeangebote mit Freizeitangeboten zu verzahnen und generell in Erfahrung zu bringen, was das Kultusministerium diesbezüglich plant.

Hintergrund war die Schließung von Kitas und Schulen im Zuge des Lockdowns, der so zur großen Belastung für Familien mit Kindern wurde. Besonders hart sei die Situation für benachteiligte Schüler gewesen, waren sich alle Fraktionen einig. DIE LINKE regte in einem Ergänzungsantrag zusätzlich an, unbeschäftigte oder gering beschäftigte Honorarkräfte von freien Bildungsträgern für die Angebote zu gewinnen. -bea-

 
 

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