Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Juli 2020

VOLKSWOHNUNG: Garant für bezahlbaren Wohnraum

AUFGESATTELT: Im Rintheimer Feld entstehen auf Garagen neues Wohnen. Die Mietwohnungen gehören zu den innovativen Projekten der VOLKSWOHNNG zur Schaffung von Wohnraum. Copyright: Falk Schneemann

AUFGESATTELT: Im Rintheimer Feld entstehen auf Garagen neues Wohnen. Die Mietwohnungen gehören zu den innovativen Projekten der VOLKSWOHNNG zur Schaffung von Wohnraum. Copyright: Falk Schneemann

 

Sozialpolitischen Ansatz weiter ausbauen / nachhaltige Quartiersentwicklung

„Bezahlbarer Mietwohnraum ist unser Auftrag“, betonte vergangenen Freitag Stefan Storz, Geschäftsführer der VOLKSWOHNUNG. Dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft ihren Job gut macht, konnte er mit Blick auf die Bilanz, Quartiersentwicklungen, Neubauprojekte und Zukunftsthemen belegen.

Immerhin gehören etwa 13.500 Wohnungen (mit etwa 30.000 Mieterinnen und Mietern) und damit jedes achte Objekt in Karlsruhe zum Bestand. Bei einem hohen Anteil an Förderwohnungen und einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,21 Euro pro Quadratmeter dämpfe die VOWO die Preissteigerungen des Karlsruher Wohnungsmarkts, so Storz. Und engagiere sich zugleich mit ganzheitlichem Ansatz in der Schaffung nachhaltiger, lebenswerter Quartiere. Für die Stadt sei die VOWO auch beim Klimaschutzkonzept verlässlicher Partner.

Im Geschäftsjahr 2019 hat die VOWO 157 neue Mietwohnungen, davon 86 öffentlich gefördert, fertiggestellt. An der Durlacher Pfinzstraße wurde Spatenstich gefeiert für 54 Mietwohnungen (22 öffentlich gefördert), die durch das Wohnungsbauunternehmen realisierten Neubauten Herbert-Heil-Sportpark, Bürgerzentrum Mühlburg mit Stadtteilbibliothek und Kita Villa Regenbogen mit Familienzentrum wurden übergeben, zählte Storz einige Vorhaben auf.

Den sozialpolitischen Ansatz wolle die VOWO weiter ausbauen, berichtete Baubürgermeister Daniel Fluhrer, Vorsitzender des VOWO-Aufsichtsrats. So habe sich der Aufsichtsrat dafür ausgesprochen, „weitere Facetten einer sozialen Wohnraumvorsorge auszuprobieren“. Konkret soll es um Gemeinschafts-Projekte gehen, in die sich das Wohnungsbauunternehmen als Profi einbringen soll. „Zudem wollen wir ausloten, ob es eines Angebots an Wohnungen bedarf, das nicht auf dem normalen Immobilienmarkt zu finden ist“, erläuterte Fluhrer.

Gemeint sind Wohnungen für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf (etwa spät erblindete Personen). Zur Verantwortung der VOWO in Corona-Zeiten sagte Stefan Storz: „Wir sind frühzeitig auf unsere Mieterinnen und Mieter zugegangen, haben deutlich gemacht, dass sich niemand – neben der allgemeinen Unsicherheit – zusätzlich Sorgen um seine Wohnung machen muss, haben individuelle und unbürokratische Lösungen gefunden.“

Das Beste aus der begrenzten Bauland-Ressource machen, ist die Devise der VOWO. Um den aktuell 9.000 Mietinteressierten ein gutes Angebot geben zu können. Dabei gehe bezahlbarer Wohnraum und qualitätsvolles und innovatives Bauen Hand in Hand – auch dank ausgelobter Architektenwettbewerbe - etwa für das Ortsteilzentrum Oberreut, für ein neues Wohnquartier mit 180 Mietwohnungen am Zanderweg in Daxlanden oder für die Königsberger Straße in der Waldstadt, wo das engagierte VOWO-Team mit der Umsetzung einer stufenweisen nachhaltigen Entwicklungsstrategie beginnt und 130 neue Mietwohnungen in modularer Holzbauweise errichten wird. -rie-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe