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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. August 2020

Bedrohung Atomwaffen: Stadt Karlsruhe unterzeichnet den ICAN-Städteappell

FÜR KARLSRUHE einen Appell mitgetragen hat BM Lisbach. Foto: Stadt

FÜR KARLSRUHE einen Appell mitgetragen hat BM Lisbach. Foto: Stadt

 

Zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima (6. August 1945) und Nagasaki (9. August) fand im Kulturzentrum Tollhaus ein von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen und Kriegsdienstgegner organisiertes Gedenken statt. Dabei unterzeichnete Bürgermeisterin Bettina Lisbach in Vertretung für Schirmherr OB Dr. Frank Mentrup den Städteappell des Bündnisses International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN).

Ziel ist es, die deutsche Bundesregierung zur Beteiligung am 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu bewegen. Auch Karlsruhe sei „zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen“, heißt es in dem Mahnruf. Man sei überzeugt, dass „unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben“ und „jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen würde“. Mit Beschluss des Gemeinderats vom 24. September 2019 unterstützt die Stadtverwaltung den Städteappell und den Wunsch nach Frieden in der Welt. -red-

 
 

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