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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. August 2020

Gemeinderat: Kein eigener Umweltpreis

Für einen eigenen Umweltpreis sehen Stadt und Gemeinderat zurzeit keine Notwendigkeit. Karlsruhe habe in der Vergangenheit etliche Auszeichnungen ausgelobt, Privatpersonen, Organisationen oder Betriebe mit herausragendem Engagement ausgezeichnet.

Niedrige Bewerberzahlen und schwierige Vergleichbarkeit der Bewerbungen bei gleichzeitig hohem Verwaltungsaufwand seien die Gründe, die den von Verwaltungsseite empfohlenen Verzicht auf die von der CDU-Gemeinderatsfraktion vorgeschlagene, eher allgemeine Auszeichnung für private Initiativen rechtfertigten. Spezifische Wettbewerbe in diesem Themenfeld würden hingegen begrüßt und regelmäßig umgesetzt, heißt es in der Stellungnahme. „Enttäuscht“ von der Antwort zeigte sich CDU-Stadtrat Sven Maier, die Stadt renne ansonsten „jedem Label hinterher“.

„Nein“ zu Parallelstrukturen sagte indes für die Grünen Zoe Mayer, „unnötige Konkurrenz“ zu bestehenden Wettbewerben fürchtete auch Annette Böringer (FDP). Ebenfalls für „nicht sinnvoll“ hielt den CDU-Vorschlag FW/FÜR-Stadtrat Friedemann Kalmbach, vielleicht sei das Thema „zu groß gefasst“ und auch AfD-Stadtrat Dr. Paul Schmidt verweigerte die Zustimmung, es gebe schon zu viele Preise. -maf-

 
 

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