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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. August 2020

Gemeinderat: KVV.nextbike kommt an

FLEXIBEL nutzbar, erfreut sich  KVV.nextbike in Nachfolge des Fächerrads auch durch mehr Umweltbewusstsein wachsender Beliebtheit. Foto: Fränkle

FLEXIBEL nutzbar, erfreut sich KVV.nextbike in Nachfolge des Fächerrads auch durch mehr Umweltbewusstsein wachsender Beliebtheit. Foto: Fränkle

 

Plenum stimmt für Verlängerung bis 2027 und mehr Räder

Das erfolgreiche Radverleihsystem KVV.nextbike wird mit Zustimmung des Gemeinderats verlängert und ausgebaut. Die Zahl der registrierten Nutzer stieg (von knapp 12000 im Startmonat März 2019 auf rund 21000 diesen Februar), noch deutlicher die der Leihen.

Der Stadtzuschuss reduzierte sich auf 48 Cent pro Fahrt, während er 2009 zu Beginn des städtischen Radverleihs rund fünf Euro bei in Summe 30000 statt nun knapp 204000 Fahrten betrug. Bis Februar 2027 soll es weitergehen. Dem stimmte eine klare Mehrheit zu, ebenso dem Aufstocken um 300 auf dann 640 Räder. Zumal dies wegen der coronabedingt unklaren Etatlage unter Finanzierungsvorbehalt steht, gab es dazu vier Enthaltungen und 13 Nein. Bei Strecken und Versorgung in den Randzonen der Stadt „müssen wir was tun“, als Fahrradhauptstadt, betonte Johannes Honné (GRÜNE). Eine vernünftige Haushaltsregelung setzten CDU und SPD voraus, Karl-Heinz Jooß (FDP) sah das „Ende der Fahnenstange“ erreicht, Oliver Schnell (AfD) sprach von einem finanziellen Desaster, das Leihrad sei unter zwei Kilometern teurer als ein Mietauto. „Das System müsste sich irgendwann selbst tragen“, erklärte Jürgen Wenzel (FW/FÜR), während Mathilde Göttel (LINKE) eine Bereicherung des Nahverkehrs begrüßte wie das erwähnte bessere Verknüpfen der Verkehrsarten. -mab-

 
 

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