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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. August 2020

Glückwünsche: Familienmensch und Rommé-Fan

HUNDERT ist Helene Winter nun, die 1949 zuerst in die Südstadt kam. Foto: Fränkle

HUNDERT ist Helene Winter nun, die 1949 zuerst in die Südstadt kam. Foto: Fränkle

 

„Ein friedliches Leben nach dem Vorbild der Eltern! Das hat mich mein ganzes Leben begleitet.“ Und das währt bei Helene Winter nun ein Jahrhundert.

In der damaligen Tschechoslowakei als drittes von vier Geschwistern geboren, absolvierte die Jubilarin die höhere Handelsschule und arbeitete in kaufmännischer Anstellung, als ihr späterer Mann Erich sie zufällig auf der Straße sah. Es war sogleich um den dort stationierten deutschen Soldaten geschehen, er fand sie wieder und gewann bald ihre Liebe. Nach Hochzeit 1943 in Budweis kam 1944 die Tochter zur Welt, doch erst 1949 waren sie in Karlsruhe wieder vereint. Die Zeitungslektüre half Helene beim Deutsch lernen. Als Familienmensch betreute sie später auch Schwiegereltern und Enkel, der ihr zwei Urenkel bescherte und bis heute nach Tod von Mann und Tochter zur Seite steht. Der Schrebergarten war ihr sehr lieb, Reisen aber auch. Erst diesen Juni zog die Rüstige und Weltoffene ins Pflegeheim in Mühlburg, wo es eine kleine Feier zum 100. gab und vorherige Nachbarn regelmäßig mit ihr Rommé spielen. -mab-

 
 

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