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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. August 2020

Radverkehr: Klimagerecht noch mobiler

DIE SCHNELLE RADROUTE ist teils nur in einer Richtung befahrbar. Foto: Fränkle

DIE SCHNELLE RADROUTE ist teils nur in einer Richtung befahrbar. Foto: Fränkle

KLIMASCHUTZ: Die Radverbindung von und nach Ettlingen soll sich vor allem in der Herrenalber Straße ab Battstraße verbessern. Foto: Fränkle

KLIMASCHUTZ: Die Radverbindung von und nach Ettlingen soll sich vor allem in der Herrenalber Straße ab Battstraße verbessern. Foto: Fränkle

 

Kompetenznetz-Jury wählt Karlsruhe mit Radweg nach Ettlingen als Modellkommune aus

Karlsruhe wurde als Modellkommune des Kompetenznetzes Klima Mobil ausgewählt. Deutschlands Fahrradhauptstadt ist damit eine von 15 Kommunen in Baden-Württemberg, die als Partner beim Klimaschutz im Verkehr neue Wege gehen sollen – und wollen.

„Als Modellkommune können wir unsere Erfolgsgeschichte für den Radverkehr fortsetzen, die 2005 mit dem ersten Förderkonzept begonnen hat“, reagierte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup erfreut auf die Berücksichtigung der Karlsruher Bewerbung.

Die Verbesserung der Radverkehrsverbindung von Rüppurr nach Ettlingen steht aus Sicht der Jury für eine Radverkehrsmaßnahme, die das Potenzial für aktiven Klimaschutz im Straßenverkehr hat. Das Kompetenznetz unterstützt Karlsruhe nun insbesondere bei der Vernetzung der Projektpartner sowie bei der Kommunikation und beim Beantragen von Fördergeld. „Zwischen Ettlingen und Karlsruhe wird aktuell auch ein neuer Radschnellweg geplant und – hoffentlich auch zeitnah – gebaut“, erklärte Mentrup und sah sich ergänzende Fortschritte wie weiteren Handlungsbedarf. Den machte das Land auch bei der Radverbindung entlang der Herrenalber Straße ab Battstraße bis zur Stadtgrenze aus – ein Teil des Radnetzes Baden-Württemberg. An der Planung ist das Regierungspräsidium beteiligt, zudem die Albtal-Verkehrsgesellschaft mit an Bord: Über die innerörtliche Radverbindung soll auch der bevorstehende barrierefreie Umbau der Bahnhaltestelle mitgedacht werden.

Das Kompetenznetz wurde von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) in Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) ins Leben gerufen. Die Maßnahmen der Modellkommunen des Kompetenznetzes Klima Mobil sollen unter dem Motto „Mutig voran“ Schule machen, Konzepte und erworbene Erfahrungen ab 2022 für ganz Baden-Württemberg und ganz Deutschland Modell stehen. -rie-

 
 

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