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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. August 2020

Stadion: Spielbetrieb ungefährdet

DIE DACHKONSTRUKTION der neuen Wildpark-Osttribüne ist schon sehr weit gediehen, im Ganzen nutzbar wird sie jedoch erst verzögert sein. Das gefährdet den Spielbetrieb nicht. Foto: EiBS

DIE DACHKONSTRUKTION der neuen Wildpark-Osttribüne ist schon sehr weit gediehen, im Ganzen nutzbar wird sie jedoch erst verzögert sein. Das gefährdet den Spielbetrieb nicht. Foto: EiBS

 

Fortschritte und klärende Gespräche zum Stadion-Neubau: Fertigstellung der neuen Osttribüne verzögert sich

Im Juni sind beim Neubau des Fußballstadions im Wildpark die Arbeiten für die künftige Dachkonstruktion der Osttribüne gestartet.

Die Arbeiter haben zwischenzeitlich die Konstruktion sowohl im Mittelteil als auch in der südöstlichen Kurve errichtet, aktuell werden die für diesen Bauabschnitt letzten Teile in der nordöstlichen Ecke eingebaut. Als nächster Schritt folgt dann das Eindecken des Daches.

Auch im Stadionumfeld geht es nach Angaben des Eigenbetriebs Fußballstadion im Wildpark (EiBS) weiter voran: Die Funktionsräume sind hergestellt, nun läuft der Innenausbau. Bei der regelmäßigen Bauüberwachung wurde allerdings festgestellt, dass einige verwendete Stahlteile nicht den Vorgaben entsprechen. Dies sorgte für eine Unterbrechung beim Bau des Dachs. EiBS und die das sportlich infrastrukturelle Großprojekt begleitende Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) haben unverzüglich nach einer Lösung mit dem Totalunternehmer BAM Sports GmbH gesucht, die in Gestalt eines neues Konzepts auch bereits erarbeitet wurde, um die Stahlteile in den ursprünglich vorgesehen Zustand versetzen zu können. Was wie gefordert gelang. Der für Mitte September geplante Termin zur Inbetriebnahme der neuen Osttribüne ist indes nicht zu halten. Die Verzögerungen beim Bau haben sich auf den ohnehin eng gesteckten Zeitplan ausgewirkt – ein neuer ist in Abstimmung, der Zeitpunkt der Inbetriebnahme noch unklar. Zwischen den Beteiligten, EiBS, KASIG und BAM, laufen diesbezüglich zurzeit intensive Gespräche.

Die lizenzrechtlich formell trotz des anhaltenden allgemeinen Zuschauer-Ausschlusses wegen der Coro-na-Pandemie gebotene Ausnahmegenehmigung der Deutschen Fußball Liga erlaubt weiterhin für den Spielbetrieb des Karlsruher SC eine Unterschreitung von 15.000 Zuschauerplätzen im Stadion. So kann der Spielbetrieb im September auch ohne nutzbare Osttribüne aufgenommen werden. Auch der Bau der Südtribüne läuft weiter, dazu geht es um Planung und Organisation der Provisorien. Bevor die aktuelle Haupttribüne außer Betrieb genommen werden kann, ist sicherzustellen, dass der Spielbetrieb fortgeführt werden kann. Zu den Provisorien zählen etwa die Kabinen sowie die mit der notwendigen Polizei- und Rettungsleitstellentechnik auszustattende Stadionleitstelle. -red-/-mab-

 
 

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