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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. September 2020

Bildungsregion Karlsruhe: Mit wenigen Klicks zur Bildung

Unterstützung in verschiedenen Lebensphasen / Plattform vereint Anbieter und Themen / Teilhabe durch Vernetzung und Kooperation

„In Verantwortlichkeiten statt in Zuständigkeiten denken und handeln“ ist ein Leitmotiv der Bildungsregion Karlsruhe. Mit der Internetplattform bildungsregion-karlsruhe.de hat sie ein neues Instrument geschaffen, um Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen dabei zu unterstützen, ein passendes Bildungsangebot für sich zu finden.

Wie wichtig es sei „bestmögliche Bildungs- und Teilhabechancen“ zu schaffen, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei der Vorstellung der neuen Plattform. Das Ziel der Bildungsregion sei es, „aus verschiedenen Playern ein Netzwerk zu bauen, in dem Niemand verloren geht“, so das Stadtoberhaupt weiter. Zudem wolle man dieses „nach außen transparent machen“, um die unterschiedlichen Zielgruppen erreichen zu können. Dabei hilft die Plattform, indem sie Informationen und Links zu diversen Themen und Anbietern vereint.

Sie wurde als gemeinsames Projekt des Stadtjugendausschusses und des Bildungsbüros der Bildungsregion entwickelt, basierend auf Beschlüssen einer Steuerungsgruppe, die sich aus Vertretungen der Stadt, des Regierungspräsidiums und des Staatlichen Schulamts zusammensetzt. Die Plattform soll „einfache Fragen und einfache Antworten“ kombinieren, erläuterte dazu Ulrich Karl vom städtischen Schul- und Sportamt. Zu jedem Punkt gibt es eine kurze Erläuterung und dann einen Link zum passenden Anbieter. Zudem lässt sich zielgruppen- und themenspezifisch suchen.

Schwerpunkte legt die Bildungsplattform dabei auf Schule, Beruf, Migration, Kultur und Sport. Auch eine Schnellsuche nach häufig verwendeten Begriffen wie etwa „Deutsch lernen“ ist vorhanden. So hätten Menschen die Möglichkeit, passende Angebote „entlang der eigenen Bildungsbiografie“ zu finden stellte Eveline Fleischer vom Landesinstitut für Bildungsanalysen heraus. Dies bringe auch für den Alltag „Entlastung“, unterstrich Johannes Ruckenbrod (Staatliches Schulamt), da es für Fragen nun eine zentrale Anlaufstelle gebe. Markus Thomas vom Regierungspräsidium lobte, dass die neue Plattform „beispielhaft die Kernidee einer Bildungsregion“ verwirkliche. -gem-

 
 

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