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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. September 2020

Kliniken: Deutsch-französische Gesundheitsversorgung

Foto: SKK/Kümmerle

Foto: SKK/Kümmerle

 

Als das Elsass, Straßburgs Klinik Unterstützung bei der Versorgung Corona-Infizierter brauchte, half das Städtische Klinikum Karlsruhe (SKK) gerne und nahm zügig vier Schwererkrankte auf. Die Leitung des Eurodistrikts Pamina (unser Bild zeigt v. r. Geschäftsführer Patrice Harster und Präsident Rémi Bertrand mit Prof. Uwe Spetzger, SKK, samt Zeichnung des unvergessenen Tomi Ungerer zu Deutschland und Frankreich in einem Boot, und OB Dr. Frank Mentrup) dankte jüngst bei einem Arbeitstreffen im SKK sehr für die aus Karlsruher Sicht selbstverständliche Solidarität.

Das grenzüberschreitende Versorgen mit hochspezialisierter Medizin sicherstellen soll ein bereits vor der Krise initiiertes Pamina-Interreg-Projekt. Karlsruhe kann und will mit seinem Klinikum dabei sein. In Fachdisziplinen wie der von Spetzger geleiteten Neurochirurgie oder auch der Frühchenversorgung in der Kinderheilkunde wollen die Akteure die Kooperationen, die es bereits etwa zwischen SKK und südpfälzischen Krankenhäusern gibt, auf Kliniken im Nordelsass ausdehnen. Inklusive der Akutversorgung über Telemedizin. -red-

 
 

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