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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. September 2020

Klimaschutz: Vernetzt für das Klima

Foto: NVBW/Scheible

Foto: NVBW/Scheible

 

Erstes Treffen Modellkommunen Kompetenznetz Klima Mobil

Anfang August wurde Karlsruhe mit der Radverkehrsverbindung von Rüppurr nach Ettlingen als Modellkommune ins Kompetenznetz Klima Mobil aufgenommen. Nun fand in Stuttgart mit Landesverkehrsminister Winfried Hermann das erste Vernetzungstreffen der 15 Kommunen statt.

Die sollen mit hochwirksamen Maßnahmen zum Klimaschutz beim Verkehr landesweit Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Verringerung des CO2-Ausstoßes im Verkehr bei einem Plus für Stadtbild und Lebensqualität sein. „Der Öffentliche Nahverkehr soll verdoppelt, jedes dritte Auto klimaneutral angetrieben werden, das Kfz-Aufkommen in den Städten um ein Drittel sinken und jeder zweite Weg mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden“, zielte Hermann auf den durch die Landesklimaziele im Verkehr bis 2030 vorgegebenen Rahmen.

In einem ersten Austausch mit Vertretungen der Modellkommunen und des Kompetenznetzes hatten Bürgermeister Daniel Fluhrer und Planungsamtsleiterin Prof. Anke Karmann-Woessner das Projekt der Radstadt Karlsruhe vorgestellt. Im Fokus: die Verbesserung der Radverbindung entlang der Herrenalber Straße ab Battstraße bis zur Stadtgrenze mit Ettlingen.

Die Trasse ist Teil des Radnetzes Baden-Württemberg, im Projekt soll die Optimierung der Radverbindung mit dem barrierefreien Umbau der VBK-Haltestelle verknüpft werden und so den Umweltverbund stärken. „Mit der Auswahl der Modellkommunen geht für das neunköpfige Team vom Kompetenznetz die Arbeit nun richtig los“ – in enger Zusammenarbeit mit Karlsruhe, kündigte Günter Rasch an, Projektleiter Kompetenznetz Klima Mobil bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg. Ziel sei das Umsetzen erster Maßnahmen ab September 2021 (klimaschutz-bewegt.de). -rie-

 
 

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