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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. September 2020

Lastenradtreff: Förderung für Spaß statt Last

LASTENRADFANS samt BM Fluhrer. Fast 90 Prozent setzten auf E-Antrieb und 1200 Euro Förderung, für Muskelsteuerung gab es 800. Gut 60 Prozent kauften in Karlsruhe. Foto: MMG

LASTENRADFANS samt BM Fluhrer. Fast 90 Prozent setzten auf E-Antrieb und 1200 Euro Förderung, für Muskelsteuerung gab es 800. Gut 60 Prozent kauften in Karlsruhe. Foto: MMG

 

Bemerkenswert ruhig warteten Montag bei der Pyramide, auf coronabedingt eigens abgesperrtem Marktplatzgelände, viele Kinder auf und bei den familiären Lastenrädern, bis die mit „Gefördert von der Stadt Karlsruhe“ beklebt wurden. Dann kam das große Klingeln.

Die Unterstützung aus einem Topf von 230.000 Euro und eine Einladung erhielten 190 Familien, 113 setzten nun mit 264 Personen ein Zeichen. „Beeindruckend, was hier an unterschiedlichen Gefährten zusammengekommen ist“, fand Bürgermeister Daniel Fluhrer, „dem Gemeinderat sehr dankbar“ für die ermöglichten Budgets, und betonte: „Heute sind Sie Pioniere, weil Sie zeigen, dass die Verkehrswende möglich ist.“ Den strahlenden Gesichtern entnahm er: „Das scheint keine Last zu sein, sondern Freude zu machen.“

Thorsten Kornmann hatte drei Kinder in der Box und fährt die regelmäßig von Grünwinkel zur Schule, in den Zoo, zum Einkauf, „zu allem, was man in der Stadt erledigen kann“. Tochter und Hund auf Rad-Lok „Emma“ dabei hatte Lisa Zehe. Sie ist froh, keinen Anhänger mehr (bergauf) ziehen zu müssen und griff zu, als die Förderchance im Raum stand. Wer mal ein Auto braucht, kann in der Fahrrad- und Carsharing-Hauptstadt gut eines leihen, erklärte Fluhrer (Förderdetails: karlsruhe.de/b3/verkehr/ radverkehr/lastenraeder.de). -mab-

 
 

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