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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. September 2020

Verkehr: Karlsruhe hat „Superblöcke“

Nach dortiger Aussprache fühlte sich die Fraktion DIE LINKE. bei ihrem vom Gemeinderat an den Planungsausschuss verwiesenen Antrag ausreichend informiert und sah den Antrag als erledigt an. Auf diese Weise hatte sie das „Superblock-Konzept“ aus dem spanischen Barcelona für Karlsruhe ins Spiel gebracht.

Mit der Idee quadratförmiger Quartiere (mit bis zu neun Häuserblöcken), um die der Verkehr geleitet wird, bekämpft die Metropole Kraftfahrzeugprobleme. Im „Superblock“ fahren (bei Tempo 30) kaum Autos, der Verkehr wird herum geführt. „Machen wir schon, angepasst an die Karlsruher Ist-Situation und Stadtstruktur“, lässt sich die Antwort der Verwaltung zusammenfassen.

Karlsruhe hat im Gegensatz zu Barcelona keine schachbrettartige Struktur – aber ein so stark hierarchisches Straßennetz, dass in den Wohngebieten grundsätzlich Tem-po-30-Zonen eingerichtet wurden. Auch in der Südstadt, für die DIE LINKE. ein „Superblock“-Pilotprojekt vorschlug. Karlsruhe setzt in übergreifenden Mobilitätskonzepten auf unterschiedliche Ansätze. Auch auf Elemente der "Superblöcke", wie Parken am Quartierseingang (auf ÖPNV-Höhe) im nachhaltig mobilen Stadtteil „Zukunft Nord“. -rie-

 
 

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