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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Oktober 2020

Gründungsstandort: Neuer Ort der Möglichkeiten

GABEN DEN START FREI: EB Luczak-Schwarz, Cyberforum-Vorstand Hornberger, -Geschäfts-führer Hermanns und Bauherr Hoepfner (v. l.) Foto: CataH

GABEN DEN START FREI: EB Luczak-Schwarz, Cyberforum-Vorstand Hornberger, -Geschäfts-führer Hermanns und Bauherr Hoepfner (v. l.) Foto: CataH

 

#Smart Production Park geht auf dem Hoepfner-Areal in die Umsetzungsphase

Um Start-ups und Gründungsinitiativen im Zukunftsbereich der intelligenten und vernetzten Produktion gezielt zu fördern, hat die Stadt Karlsruhe, unter der Leitung der Wirtschaftsförderung, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft das Konzept des „#Smart Production Park“ (#SPP) entwickelt. Darüber werden Gründerinnen und Gründer künftig für bis zu fünf Jahre mit maßgeschneiderten Betreuungsange-boten unterstützt.

„Mit dem Smart Production Park positioniert sich Karlsruhe als Gründungsstandort in einem für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zentralen Innovationsbereich“, betonte Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz beim Baustart in der vergangenen Woche. Corona-bedingt musste sie den Spatenstich zusammen mit dem Bauherrn, Dr. Friedrich Hoepfner, CyberForum-Vorstand Matthias Hornberger, und CyberForum-Geschäftsführer David Herrmanns virtuell vornehmen. Mit dem Leuchtturmprojekt solle ein neuer „Ort der Möglichkeiten“ entstehen, der Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Fachkräfte sichtbar mache und überregional für Karlsruhe als attraktiven Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort werbe.

Die Stadt Karlsruhe fördert den Aufbau des Gründungszentrums mit dazugehörigem Wachstumszentrum mit 2,2 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Gründerteil des Smart Production Parks mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit rund 972.000 Euro. Angesiedelt wird das #SPP auf dem Hoepfner-Areal. Dort entsteht das Gesamtkonzept iWerkx, das insbesondere den zukunftsträchtigen Bereich Industrie 4.0 in den Fokus nimmt. Mit den benachbarten Hochschul- und Forschungs-einrichtungen sowie Netzwerken wie dem CyberForum bietet die Karlsruher Oststadt ein hoch-innovatives Umfeld mit vielfältigen Anknüpfungspunkten. Bauherr ist die Hoepfner Bräu Friedrich Hoepfner Verwaltungsgesellschaft. „Hier entstehen Arbeitsplätze der neuen Generation,“ erläuterte Dr. Hoepf-ner „Die früher übliche Trennung von Technik, Verwaltung und Ver-kauf weicht einer agilen Zusam-menarbeit, und das wird durch un-sere hochwertige, funktionale Ausstattung unterstützt. Es soll jeden Morgen Freude machen, in diesen Büros zu arbeiten.“

Betrieben wird das #SPP durch das CyberForum, das sich bei diesem Vorhaben mit seiner langjährigen Expertise aus dem Bereich der Gründungsförderung einbringt. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass nach intensiver Vorplanung und guter, konstruktiver Zusammenarbeit es nun endlich losgeht, freute sich Cyberforum-Geschäftsführer Hermanns „für die Gründer“. -red-

 
 

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